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Vredener Kirmes: Verfeindete Familien geraten aneinander

VREDENNeues Kapitel in einer Familienfehde - diesmal mit der Vredener Kirmes als Schauplatz: Dort ist es am Montagabend um 22 Uhr zu einer Schlägerei mit zwölf Beteiligten gekommen.

Wie die Polizei berichtet, seien auf dem Kirmesgelände nahe des alten Friedhofs zwei seit längerem verfeindete Familien aneinander geraten. Es sei zu einer körperlichen Auseinandersetzungen gekommen. Ein in Vreden wohnhafter 25 Jahre alter Mann sei dabei so schwer verletzt worden, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste.

Die Polizei hat einen Baseballschläger als mögliches Tatwerkzeug sichergestellt. Sie leitete ein Strafverfahren ein. 

Wie Frank Rentmeister, Sprecher der Polizei in Borken, auf Anfrage bestätigte, handelte es sich nicht um den ersten gewaltsam ausgetragenen Konflikt der betroffenen Familien. Am 1. August hatte ein entsprechendes Aufeinandertreffen in der Vredener Innenstadt einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst.

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Kommentare
  • Hinweis auf eine fehlende Debatte (über fehlende Informationen)
    von Inspired am 12.09.2017 19:39 Uhr

    Die - wie selbstverständlich - auch hier offenbar zugrundegelegte Unterstellung lautet also: Die Mehrheitsgesellschaft ist generell rassistisch. Selbst eine sachgerechte Information über z.B. einen Tatverdacht gegen einen Menschen (im Einzelfall ggf. mit Migrationshintergrund) MUSS und wird ihrer Auffassung nach zwangsläufig zu einem Generalverdacht, zu pauschalen Vorurteilen, rassistischen Sterotypen und zur Diskriminierung der ganzen Gruppe führen. Dem könne demnach NUR durch die generelle Zensur von z.B. ethnischen Herkunftsinformationen angemessen begegnet werden. Der Presserat versteht ‚Pressefreiheit’ also v.a. als Freiheit zur Selbstzensur und seine Aufgabe als vormundschaftliches ‚Wächteramt‘ ganz im Sinne z.B. Iranischer Sittenwächter oder anderer totalitärer Institutionen ohne rechtl. oder demokrat. Legitimation. Ihre Motivation ist zugl. Anmaßung und ein generelles Misstrauen gg. die Mehrheitsgesellschaft. Dieses vordemokratische Gesellschaftsbild erfordert eine Debatte ..

  • Gezielte Unterschlagung wesentlicher Informationen? - aus Prinzip
    von Inspired am 12.09.2017 17:02 Uhr

    Früher war die Formulierung des Pressecodex 12.1: Dass die Herkunft / die Zugehörigkeit der Tatverdächtigen zu einer kulturell-/ethnischen Gruppe in Pressemitteilungen genannt werden könne, wenn die Nennung der Zugehörigkeit zum Verständnis des Vorgangs / der Tat beitrage. Bei den meisten Clan-Fehden in diesem Land wäre das freilich gegeben, und weil die Verantwortlichen 'PC-Wächter' des Deutschen Presserates Silvester 2015 feststellen mussten, dass sie mit der zunächst gezielten Zurückhaltung dieser (auch damals) durchaus verständnisnotwendigen Herkunfs-Info gegen ihren eigenen Kodex (alte Fassung) verstießen, haben Sie inzwischen den Text verschärft - mit einer Begründung, die statt eines Argumentes eine sehr generalisierende Unterstellung bietet - und damit genau die Form von Generalverdacht, den sie zu verhindern vorgibt, selbst erst begründet: Es wird allen Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft unterstellt, sie würden v.e. Fall IMMER auf alle Angehörigen der Gruppe schließen.

  • Sicherheit
    von Hansy am 05.09.2017 23:52 Uhr

    Wieso war die Polizei erst eine halbe Stunde nach dem Chaos vor Ort?
    Wird in Vreden bei großen Veranstaltungen nicht patroulliert?

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