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„Kaktusblüte“ im Pfarrheim: Frauenkabarett strapaziert das Zwerchfell

SÜDLOHNEgal, was das Frauenkabarett „Kaktusblüte“ im Südlohner Pfarrheim anstellte, alles war geeignet, das Zwerchfell der Zuschauer stark zu strapazieren.

Frauenkabarett strapaziert das Zwerchfell
Ganz verblüfft zeigte sich eine Ehefrau, als sie bei ihrem Mann anstatt der KAB-Zeitung das Playboy-Magazin fand. Foto: Susanne Dirking

Blühende Kakteen sind selten – doch die „Kakteen“, die am Sonntagnachmittag im Pfarrheim von St. Vitus ihre schauspielerischen Künste zeigten – blühten zur Freude der Zuschauer gleich 120 Minuten lang. Es sind Claudia Völkering, Brigitte Droste, Renate Lammering, Ulrike Mausener und Andrea Kleinwächter, allesamt Frauen in den besten Jahren und Mitglieder der KAB aus Haltern, Coesfeld und Recklinghausen, die mit ihrem Kabarett-Programm in der Diözese Münster auf Tour sind und alles aufgreifen, was ihnen unter die Finger kommt. Angelika Meteling, Vorsitzende der KAB Südlohn, konnte unter den etwa 60 Teilnehmern auch die KAB-Mitglieder aus Oeding begrüßen.

Kaktusblüten verkörpert

Egal welche Frauentypen die Kaktusblüten verkörperten, ob spleenig, einfältig, herrschsüchtig oder bodenständig, jedes Mal strapazierten sie mit ihrer Komik das Zwerchfell der Zuschauer. Beim Talk zwischen Frau Meier und Frau Müller ging es neben Kleiderfragen und der Unpünktlichkeit der Fluglinien um das unattraktive Aussehen des Gatten am Strand von Mallorca im Gegensatz zu den charmanten Animateuren.

Überzeugend gespielt wurde die intelligente Toilettenfrau, die über die neuesten Aktienkurse exakt Bescheid wußte. Und ganz verblüfft zeigte sich eine Ehefrau, als sie bei ihrem Mann anstatt der KAB-Zeitung das Playboy-Magazin fand. Das Kürzel KAB wurde dann als „Kreuz-anständiges Bistum“ deklariert.

Viel zu lachen gab es, als Erna und Gisela dem Altersheim entflohen und versuchten auf jeden Fall, das Traumschiff noch zu erreichen. Herrlich anzusehen, wie eine Kabarettistin mit den Zuschauern Gymnastik trainierte und dank „Power und Pillen“ Leistung versprach. Der Gag vom „letzten Gericht“ diente dazu, dem Menschen der glaubte sich den Himmel schon verdient zu haben, einmal seine Umweltsünden vorzuhalten.

Beifall für „Fachfrauen“

Großen Beifall gab es, als zwei „Fachfrauen“ mit Schalk im Nacken in einem Song die Küchenmaschine „Thermomix“ vorstellten als „die größte Revolution seit der Erfindung des mitarbeitenden Ehemannes“. Für zwei Stunden Spaß und Entspannung bedankte das Publikum sich mit herzlichem Applaus.

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