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Dodgeball-Beach-Cup: Fun-Sport trifft auf Festival

STADTLOHNSpitze Zeltdächer erheben sich in den blauen Himmel, weißer Strandsand strahlt in der Sonne, und hier und da bringen einige Techniker Beleuchtung und Soundtechnik an, während in 50 Metern Entfernung leise eine kleine Propellermaschine landet. Für den Dodgeball-Beach-Cup hat sich das weitläufige Flugplatzgelände in den letzten Tagen in eine vielseitige Festival-Location verwandelt. 160 Dodgeball-Teams treten am Freitag und Samstag gegeneinander an, 15.000 Gäste werden erwartet.

Fun-Sport trifft auf Festival
Henning Stowermann, Hendrik Kemper und Martin Bienhüls (von links) sind seit einem Jahr mit der Planung des Dodgeball-Festivals beschäftigt. Am Donnerstag muss alles fertig sein, wenn die ersten Teams ihre Zelte beziehen. Foto Lea Daume

Auf 65.000 Quadratmetern Eventfläche werden die Teilnehmer und Besucher am Wochenende lautstark anfeuern, feiern und die Festivalatmosphäre genießen. Und das in einer ganz neuen Umgebung: „Wir haben uns in den letzten elf Jahren, die es den Dodgeball-Beach-Cup ja jetzt gibt, immer weiter vergrößert, sodass diese neue Location jetzt ein wichtiger Schritt ist“, so Hendrik Kemper, der zusammen mit Martin Bienholz und Martin Ellerkamp Initiator des Festivals ist.

1500 Tonnen Sand

Für das Event musste auf dem Flugplatz viel passieren: 50 Helfer sind seit zwei Wochen fleißig am Werk und lassen eine Zeltstadt, Spielfelder, kleinere Eventzelte, Tribünen, Stages, verschiedene Areas und einen großen
Beachbereich auf 1500 Tonnen feinstem Sand entstehen. Schon zuvor waren auf dem Flugplatz ein Glasfasernetz, Wasserleitungen und Drainagen zum Regenabfluss verlegt worden, damit die campenden Gäste perfekt ausgestattet sind. „Dadurch, dass hier mehr Platz ist, sind natürlich ganz andere Dinge möglich“, sagt Henning Stowermann, sportlicher Leiter des Turniers.

Dodgeballer aus aller Welt

416 Spiele auf sechs Beachcourts stehen nun an, bis am Samstagabend die Turniergewinner feststehen. Auf dem Court treten Jung und Älter, Profis und Thekenmannschaften gegeneinander an. „Der Spaß steht wie jedes Jahr klar im Mittelpunkt, so wird es auch bleiben“, sagt Hendrik Kemper. „Und deshalb ist der Preis für die Kostüme auch in diesem Jahr wieder der höchste.“
150 voll ausgestattete Zelte und ein Festival-Supermarkt bilden das Dodge-Ville, in dem die zum Teil weit angereisten Teams untergebracht sind. Den weitesten Weg haben wieder Teilnehmer aus Singapur auf sich genommen. „Wir haben wieder viele internationale Teams, sogar gemischte Gruppen aus verschiedenen Ländern. Viele internationale Spieler kennen sich schon lange, dadurch entsteht eine tolle Stimmung“, sagt Henning Stowermann. Einer der Höhepunkte des Events ist der große Einzug der bunt verkleideten Teams zum Auftakt am Freitag. „Das hat immer so ein bisschen Olympia-Charakter und ist ein tolles Schauspiel“, so Henning Stowermann. Und damit nicht genug: Der Moderatur der Tuniere segelt passend zur Location mit einem Fallschirm auf den Flugplatz.

Neue Geheimtipps

Neben dem Dodge-Ville, den Spielfeldern, einem Schlagerzelt und der Mainstage hat das Festival in diesem Jahr noch zwei Geheimtipps zu bieten: Der „Secret Garden“, ein kleinerer, bunt beleuchteter Bereich mit einer Bühne, bietet Newcomern und DJ-Talenten aus der Umgebung die Gelegenheit, sich unter den Beach-Cup-Besuchern Fans zu machen. Durch eine Kooperation mit dem Lust-Food-Truck-Festival wird außerdem ein eigener Bereich mit 10 verschiedenen Food-Trucks insbesondere diejenigen glücklich machen, die den ganzen Tag auf dem Flugplatz verbringen wollen. „Von Currywurst über Pulled-Pork-Burger bis zu Smoothies und Eis wird man hier sehr viel bekommen“, so Hendrik Kemper. Damit es nicht so zu laut wird, kommt die Musik in diesem Jahr aus speziellen Boxen, deren Schall auf der Distanz schnell verklingt. „Wir wollen natürlich, dass die Nachbarn keine Probleme mit unserem Event bekommen, und haben deshalb alle besucht und unser Vorhaben mit ihnen besprochen“, so Martin Bienhüls.

Shuttle-Service

Für das Wochenende wird die Eichendorffstraße für Autos gesperrt und stattdessen ein Shuttleservice eingerichtet, der für zwei Euro alle 30 Minuten vom Gelände zu verschiedenen Haltestellen in Stadtlohn fährt. „Es ist alles geklärt und geplant, bis wir denn am Montag alles wieder abbauen“, sagt Martin Bienhüls. „Wir haben uns diese Frist selbst gesetzt, weil alle dann fertig sein wollen.“
Die Wochenendpässe für das Festival sind bereits ausverkauft, Tagestickets sind noch zu bekommen. Eine begrenzte Anzahl Karten wird es auch an der Abendkasse noch geben, diese seien aber zumeist auch schnell weg, so Hendrik Kemper.

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