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Stiftskirche: Wetterhahn wird golden

LegdenBei der Sanierung des Dachs des Asbecker Kirchturms wurde nachgelegt. Nicht nur, dass der Turm neu gedeckt wird. Auch die Spitze mit dem Wetterhahn wird nun saniert. Er soll wieder weithin golden glänzen.

Wetterhahn wird golden
Zu Beginn der Arbeiten war die Spitze des Kirchturms noch frei. Jetzt wird auch hier gearbeitet. Markus Gehring

Die Entscheidung fiel nicht schwer. Als der Turm der Asbecker Stiftskirche eingerüstet war und man das Dach aus der Nähe begutachten konnte, stand schnell fest, dass auch die Spitze mit dem Wetterhahn saniert werden soll. Der Hahn soll wieder golden glänzen, so die Entscheidung der katholischen Kirchengemeinde St. Brigida-St. Margareta. „Damit stellen wir den Ursprungszustand wieder her“, erläuterte Gereon Rasche auf Anfrage der Münsterland Zeitung. Sein Architekturbüro aus Billerbeck hat die Planung für die Sanierung übernommen.

Kugel ist nicht sehr alt

Die Kugel allerdings wurde bereits früher ausgetauscht und wird deshalb nicht vergoldet. Wahrscheinlich, so Rasche, wurde sie vor rund 15 Jahren bei der letzten Sanierung ersetzt. Kugel und Hahn sind wie bei einem Bausatz ineinandergesteckt. Für die zusätzlichen Arbeiten wurde eigens eine Schutzverkleidung gebaut, damit die neue Farbe gut aushärten kann. Die Arbeiten an dem Schieferdach liegen gut im Zeitrahmen. Von unten nach oben werden die Schieferplatten wieder aufgesetzt.

Wind stört bei Arbeiten

Nur wenige Meter Höhe fehlen noch. Wann das Gerüst wieder abgebaut wird, kann Rasche allerdings nicht genau sagen. Wenn es wie in der vergangenen Woche stark windet, kann nicht gearbeitet werden.
Erst wenn die Dachdecker fertig sind, können auch die Absperrungen abgebaut werden, die seit Anfang April rund um den hinteren Teil der Stiftskirche aus Sicherheitsgründen stehen. Nur unter einem Gerüst gelangen die Gottesdienstbesucher durch den hinteren Eingang in die Kirche.

Damals wurde bei Reinigungsarbeiten an Dachrinnen und Kehlen entdeckt, dass die Kirchturm-Eindeckung nicht mehr intakt war und viele Schieferplatten arg gelitten hatten. Fast 100 Jahre, so schätzte Gereon Rasche, decken die Schieferplatten den Kirchturm. Ab August wurde dann gearbeitet. Die Kosten für die Sanierung betragen rund 160 000 Euro.

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