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Denkmaltag: Geschichte zum Anfassen

ASBECKPflaumenkuchen und offene Denkmäler, das gehört in Asbeck schon immer zusammen. Und wie an jedem zweiten Sonntag im September nutzten viele Besucher die Gelegenheit, nicht nur Museen und historische Baudenkmäler zu bestaunen, sondern sich auch mit Pflaumenkuchen zu stärken.

Geschichte zum Anfassen
Bernhard Laukötter (M.) erzählte aus alten Stiftstagen und führte an historische Stätten. Stärkung gab es danach im Dormitorium, wo viele freiwillige Helfer Pflaumenkuchen anboten. Foto Gausling

Der Heimatverein Asbeck hatte alles gut vorbereitet, dazu kam das schöne Wetter – da passte das Motto des bundesweiten Denkmaltags „Macht und Pracht“ auch gut auf das traditionelle Asbecker Pflaumenfest. Entsprechend waren die Besucherzahlen. Autofahrer oder auch Gruppen von Fahrradfahrern machten sich am Sonntagnachmittag auf nach Asbeck.

Wunschkonzert

Auf dem Platz zwischen St. Margaretha-Kirche und Dormitorium bot der Musikverein Asbeck stimmungsvolle Musikeinlagen und ging auch auf Wünsche der Besucher ein. Viele Besucher zog es nach der Fahrradtour hinein in die historischen Gebäude, um den Asbecker Pflaumenkuchen in all seinen vielen Varianten zu genießen.
Um 15 Uhr setzte Bernhard Laukötter, erster Vorsitzender des Heimatvereins, zur Führung an, die zum Thema des Denkmaltags passte. Er lud die an Architektur und Geschichte interessierten Besucher zu einem Streifzug durch die Geschichte des Stiftsdorfs ein. So konnte man erfahren, dass es den prächtigen doppelstöckigen Kreuzgang neben Asbeck nur noch drei weitere Male in Deutschland gab und wie reich das Damenstift und damit auch die Stiftsdamen waren. Sie schätzten durchaus Pracht, Eleganz und Stil.

Dorfrallye für Kinder

Auch die kleinen Besucher wandelten bei einer Kinderführung mit Dorfrallye auf den Spuren der Stiftsdamen und entdeckten so manch ein verstecktes Detail der Asbecker Geschichte. „Geschichte zum Anfassen“ – das machte auch den Kindern Spaß.
Viele ehrenamtliche Helfer waren am Sonntag im Einsatz, um den Gästen und Besuchern einen angenehmen Aufenthalt zu bieten. Eine der Helferinnen war Stiftsköchin Monika Kerkhoff. „Es ist kein Krümel Kuchen übrig geblieben“, fasste sie am Ende des Tages zusammen. „Die Gäste waren alle beeindruckt von Asbeck. Das spornt uns an.“

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