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46 Ehrungen: Vorfreude aufs Brezelfest lockte zur dritten Versammlung

KIRCHHELLENDas Brezelfest kann kommen! Bei der dritten und letzten Versammlung der Brezelgesellschaft am Samstag auf dem Hof Borgmann wurden die Abläufe des Umzuges und Brezelfestes dargelegt und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften vorgenommen. Und das gemeinsam mit mehr als 400 Brezelbrüdern und -schwestern bei glücklicherweise trockenem Wetter.

Vorfreude aufs Brezelfest lockte zur dritten Versammlung
Die Blasmusik Kirchhellen unterstützte die Brezelbrüder beim Einmarsch auf dem Hof Borgmann. Foto: Christina Vennemann

„Die Vorfreude ist riesig“, sagt Brezelchronist Christoph Wrobel. „Das hat man allein daran gemerkt, wie unfassbar viele Leute beim Aufbau am Freitag geholfen haben“, erzählt er. Und trotz des angekündigten schlechten Wetters erschienen so viele Kirchhellener am Samstag auf dem Hof Borgmann, dass nicht mal alle in die Scheune passten.

Hits der Brezelgesellschaft

Auf einem Parkplatz des Movie Parks hatten sich die Brezelbrüder zuvor getroffen, um gemeinsam auf dem Hof einzumarschieren. Die KLJB-Kirchhellen übernahm die Bewirtschaftung mit kühlen Getränken. Die Metzgerei Riesener versorgte alle Gäste mit Köstlichkeiten wie dem Schluppi-Brötchen, der Brezelpfanne oder der Brezelstange. Die musikalische Begleitung übernahm die Blasmusik Kirchhellen, die natürlich die Hits der Brezelgesellschaft zu spielen wusste und auch bei den neuen und selbstkomponierten Liedern, wie „Schön ist es auf dem Brezelfest“, sicher den Ton angab.

Neben den zahlreichen Brezelbrüdern und -schwestern beteiligten sich auch Oberbürgermeister Bernd Tischler und Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder mit ihren Ansprachen an der Versammlung. Auf der Tagesordnung stand auch die Verteilung der Startunterlagen für den Umzug am 5. September, an dem in diesem Jahr 74 Gruppen teilnehmen. „Besonders interessant ist für alle Gruppen natürlich die Bekanntgabe der Reihenfolge, also wer ganz vorne beim Umzug sein wird und wer weiter hinten startet“, erklärt Johannes Grewer, der zu den Hauptverantwortlichen für den Brezelfestumzug gehört.

Ehrungen für langjährige Tätigkeit

Ein weiterer Programmpunkt war die Ehrung von 46 Mitgliedern durch das Brezelkönigspaar Christian Schulte-Bockum und Andrea Sauerbach für 25, 40 oder 50 Jahre aktive Tätigkeit beim Brezelfest. Zwei der langjährigen Mitglieder sind Onkel und Neffe: Reinhold und Frank Rottmann. Reinhold Rottmann ist bereits seit 40 Jahren Teil der Brezelgesellschaft und hat in der Zeit verschiedene Ämter besetzt. „Angefangen hat alles damit, dass ich bei der Kinderbelustigung geholfen habe“, erinnert sich der 69-Jährige. Anschließend sei er Beisitzer geworden, „und dann bot sich das Amt des Brezelchronisten an.“

20 Jahre lang hat er diese Aufgabe ausgeführt und unter anderem die Digitalisierung der Unterlagen und Erinnerungen der Brezelgesellschaft übernommen, bis er von Christoph Wrobel abgelöst wurde und nun bei den Fahnenoffizieren mitwirkt. Trotzdem steht er den jüngeren Brezelbrüdern gerne mit Rat und Tat zur Seite: „Es ist ein Teil meines Lebens geworden und ich war und bin immer mit vollem Herzblut dabei“, so Reinhold Rottmann.

Wie die Zeit verfliegt

Sein Neffe Frank wurde für die 25-jährige Aktivität beim Brezelfest geehrt. „Ich wusste gar nichts von der Ehrung und war ganz schön verwundert, wie schnell doch die Zeit vergeht“, so der 46-Jährige. Nachdem er den Posten des Hauptmanns der ersten Kompanie nach 20 Jahren an „Buchse“ Schlüter abgegeben hat, überkam ihn nach eigenen Angaben „das große Glück, Teil der Fahnenoffiziere zu werden“. Außerdem bringt Frank Rottmann sich sehr im musikalischen Bereich ein. So textete er zum Beispiel das Lied „Blau und rot sind unsere Fahnen“ mit.

Aber auch ganz neue und junge Gesichter sah man bei der dritten Versammlung am Samstag. So wie das von Timon Kleine-Wieskamp. „Mein Vater ist im Vorstand gewesen und meine Mutter war mal Königin“, erklärt er seine aktive Teilnahme am Brezelfest. „Wir wollen alle zusammen Spaß haben und ich freue mich, dass sich alle so gut verstehen“, so der 17-Jährige. Und Benedikt Brinkert, der ebenfalls zum ersten Mal dabei ist und auch durch seine Familie zur Brezelgesellschaft kam, fügt hinzu: „Es ist schön, fast alle zu kennen oder zumindest schon mal gesehen zu haben.“

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