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"Stromautobahn": Amprion startet Infotour in Heek

HEEKLiegt mein Grundstück, mein Betrieb im Korridor – solche Frage hörten Jonas Knoop, Projektleiter bei Amprion, und seine Kollegen oft. Seit Dienstag ist der Übertragungsnetzbetreiber auf Informationstour in der Region und erläutert die Planungen zur Gleichstromleitung A-Nord von Emden bis Osterrath.

Amprion startet Infotour in Heek
Amprion-Mitarbeiter Stefan Sennekamp erläutert einem Besucher den Verlauf der möglichen Korridore. Foto: Ronny von Wangenheim

In Heek am Markt schaute auch Franz Josef Weilinghoff vorbei. Demnächst wird das Thema auch in den politischen Themen beraten, so der Bürgermeister. „Wir werden nicht mit offenen Armen empfangen“, weiß Knoop aus Erfahrung, dass der Bau der Mega-Stromleitung durchaus kritisch gesehen wird. Auch wenn Verständnis dafür da sei, dass die riesigen Mengen Strom, die im Norden produziert werden, in den Süden transportiert werden müssen. Zwei Millionen Menschen immerhin können dank A-Nord ab 2015 versorgt werden.

Günter Bröker kann relativ beruhigt wieder gehen. Sein landwirtschaftlicher Betrieb in Nienborg wäre nur am Rande betroffen. In seinem Boden liegt bereits eine Gasleitung. „Da haben wir keine so guten Erfahrungen gemacht“, sagt er und findet es gut, dass er sich diesmal bereits so früh informieren kann.

„Wir sind für die Leitung“, sagt Johanna Laurenz, die mit ihrem Mann Hermann aus Metelen gekommen ist. Der zeitliche Ablauf, die Entschädigung, die Details des Baus – es gibt viel zu besprechen. Juri Krack erläutert den schonenden Aushub. Schicht für Schicht werden die Erdschichten entnommen, getrennt gelagert und dann wieder eingebracht.

Erste Hinweise auf Hindernisse konnten die Amprion-Mitarbeiter am Dienstag schon notieren. Es werden mehr hinzukommen, das ist sicher. Bevor Amprion dann der Bundesnetzagentur einen Vorzugskorridor vorstellt, so Jonas Knoop, wird das Unternehmen Anfang 2018 noch einmal auf Infotour gehen.

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