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Nach der Absage: Oktoberfest jetzt am Monatsende

HEEKVom Feiern wollen sich die Heeker nicht abhalten lassen. Nach der Absage am Samstag wurde ein neuer Termin gefunden. Dann wird das Zelt nicht ganz so hoch.

Oktoberfest jetzt am Monatsende
Beim Aufbau des Zelts in der vergangen Woche ahnte niemand, dass es wegen eines ungültigen Baubuchs nicht vom Bauamt des Kreises abgenommen werden würde. Foto: Martin Mensing

„Jetzt erst recht“ – das Motto für das Oktoberfest am Wochenende, 28. und 29. Oktober, ist schon gefunden. Am Montag bestätigte Michael Schaedel, Geschäftsführer von Westfalen Events, dass in drei Wochen ein neuer Versuch gestartet wird. Am vergangenen Samstag wurde das Oktoberfest auf dem Festplatz in der Niestadt kurzfristig abgesagt, weil eine Genehmigung durch die Behörden fehlte.

Nur noch 2,50 Meter

Am Montag konnte Schaedel nach Gesprächen mit der Gemeinde Heek und dem Kreis Borken grünes Licht geben. „Dem Oktoberfest steht nichts im Wege“, sagte auch Ordnungsamtsleiterin Doris Reufer auf Anfrage. Allerdings werde auch dann wieder das Zelt wie üblich durch das Bauamt des Kreises Borken geprüft.

Beanstandungen erwartet Michael Schaedel dann nicht – vor allem nach den Gesprächen am Montag. Das Zelt wird eine Höhe von 2,50 Metern haben und nicht, wie jetzt aufgebaut, von vier Metern. Für diese Höhe gab es kein gültiges Baubuch, so hatte Karlheinz Gördes, Pressesprecher des Kreis Borken, am Samstag begründet. Die Sicherheit des Zeltes, so der Veranstalter, habe aber nie infrage gestanden.

Trotzdem reagieren Westfalen Events und auch der Zeltverleiher und bauen das Zelt in Heek, genauso ein größeres Zelt am Wochenende, 14. und 15. Oktober, in Vreden nur noch mit einer Höhe von 2,50 Metern auf. Viel positive Resonanz hat Michael Schaedel von den Heekern bekommen. „Fast alle wollen kommen“, sagt er. Rund 1000 Besucher hatte er erwartet.

Karten wieder zu haben

Wer am 28. und 29. Oktober nicht dabei sein kann, kann die Karten zurückgeben, wo er sie gekauft hat, oder sich an Westfalen Events wenden. „Möglichst noch in dieser Woche“, so die Bitte von Schaedel – damit frei werdende Karten wieder verkauft werden könnten. Jetzt war das Zelt fast ausverkauft.

Möglichst mit dabei sein wollen auch wieder die Musiker des Oberkrainer Grenzgebläses. „Sie prüfen das gerade“, so Michael Schaedel. Und einen musikalischen Überraschungsgast soll es auch geben.

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