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Juso-Ortsgruppe geplant: Wesselmeier will die SPD in Heek verjüngen

HeekEs ist nicht nur der Schulz-Effekt: „Ich hatte immer vor, mich in der Gemeinde zu engagieren“, sagt Daniel Wesselmeier. Was ihm fehlte: „Der letzte Kick.“ Und den habe tatsächlich die Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten der SPD gegeben.

Wesselmeier will die SPD in Heek verjüngen
Daniel Wesselmeier (r.) will die SPD Heek-Nienborg verjüngen. Der SPD-Ortsvorsitzende Manfred Kuiper unterstützt den 23-Jährigen dabei. Foto: Christiane Nitsche

Der 23-Jährige trat noch im März in die Partei ein. Und nicht nur das: Er will eine Juso-Ortsgruppe in Heek gründen. „Dafür, dass es in Heek so viele junge Leute gibt, gibt es bisher wenig Angebote“, sagt er. „Im Ort ist das zurzeit eigentlich nur das Zak.“ Doch der Auszubildende im Groß- und Außenhandel will nicht nur vor Ort Politik für seine Generation machen. „Ich möchte auch für den Bundestagswahlkampf Leute mobilisieren.“

Auch darum habe der Juso-Kreisverband seine jüngste Vorstandssitzung in Heek abgehalten, wie Manfred Kuiper bestätigt. Der Heeker SPD-Vorsitzende unterstützt die Bemühungen des jüngsten Ortsvereinsmitglieds. Aus gutem Grund: Der Partei fehlt der Nachwuchs. Nur einer ist neben Daniel Wesselmeier noch unterhalb der Altersgrenze für die SPD-Jugendorganisation. „Der wird aber demnächst 35, dann fällt er raus“, erklärt Manfred Kuiper.

Junge Leute ansprechen

Ganz oben auf Daniel Wesselmeiers Agenda steht darum: „ganz konkret junge Leute ansprechen.“ Bei so viel Jugend am Ort müsse das zu machen sein, meint er. Dass die CDU in dieser Hinsicht deutlich stärker aufgestellt ist und mit Heike Wermer etwa eine Nachwuchspolitikerin habe, die bereits auf Landesebene punktet, schreckt ihn nicht. „Das beeindruckt mich gar nicht“, sagt er. „Wenn man Leute findet, die ähnlich denken, kann man dem schon etwas entgegensetzen.“

Keine politischen Vorbilder

Politische Vorbilder habe er nicht, bekennt er. Willy Brandt, Helmut Schmidt – Daniel Wesselmeier schüttelt den Kopf. Für ihn sind das Namen aus der Historie, mehr nicht.
Was er aber hat, ist eine Agenda: Zum Bundestagswahlkampf will er für seine Partei die Trommel rühren. Bei der Mitgliederversammlung im November wolle er dann in Absprache mit Vorstand und Juso-Kreisverband einen Zeitplan aufstellen, um möglichst Anfang 2018 die Juso-Ortsgruppe aus der Taufe zu heben. „Das Zak wäre der ideale Ort dafür.“

Und auch für seine eigenen politischen Ambitionen hat Daniel Wesselmeier bereits den richtigen Ort gefunden: „Gemeinderat“, sagt er schlicht. „Das ist mein Ziel.“

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