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Pokalspiel gegen BFC Dynamo: Schalke wappnet sich für einen "heißen Tanz"

GELSENKIRCHENIn der 1. Runde des DFB-Pokals muss Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 am Montag beim Regionalligisten BFC Dynamo ran. Dort erwartet die Königsblauen ein heißer Tanz, die Partie wurde im Vorfeld als Sicherheitsspiel eingestuft. Der Außenseiter hofft natürlich auf eine Überraschung, der S04 will dies beim Pflichtspieldebüt von Trainer Domenico Tedesco verhindern.

Schalke wappnet sich für einen "heißen Tanz"
Am Montag wird es ernst für den Schalker Neu-Coach Domenico Tedesco. In seinem ersten Pflichtspiel für Königsblau trifft er auf den BFC Dynamo. Foto: dpa

Vor jedem Schalker Auswärtsspiel gibt die Abteilung Fanbelange den eigenen Anhängern einige nützliche Tipps, wie sie den Spielort erreichen und was sonst noch zu beachten ist. Diesmal ist auf der Schalker Homepage vor dem DFB-Pokalspiel am Montag (18.30 Uhr) beim Regionalligisten BFC Dynamo zu lesen: „Für die BFC-Fans ist das Duell mit einem großen Verein aus dem Westen Deutschlands zumindest das Spiel des Jahres, dementsprechend ist unter Umständen mit einer aufgeheizten Atmosphäre zu rechnen.“

Kein Alkohol, dafür Pufferzonen

Diese Formulierung hat Schalke sicherlich nicht ohne Grund gewählt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat diese Partie sogar zum Sicherheitsspiel erklärt. Das bedeutet: Es wird kein Alkohol im Stadion ausgeschenkt und das neu erarbeitete Sicherheitskonzept sieht vor, dass rund um den Schalke-Block Pufferzonen eingerichtet werden, damit alles friedlich bleibt. Außerdem hat der DFB das Pokalspiel zwischen Hansa Rostock und Hertha BSC extra auf denselben Tag terminiert, weil Schalke und Berliner Fans seit Jahrzehnten als verfeindet gelten.

Das Interesse an dieser Pokalpartie ist trotz des ungünstigen Montagtermins groß. Dynamo hat bereits rund 12 000 Tickets verkauft. Damit ist ein neuer Zuschauerrekord für den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark seit der Wiedervereinigung so gut wie sicher. Die aktuelle Bestmarke steht bei 10 100 Fans beim Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Auch bei der Zuschauerkapazität steht das Thema Sicherheit an erster Stelle. Maximal dürfen nur 16 400 Besucher dabei sein in das ansonsten für 19 708 Fans zugelassene Stadion.

"Schalke muss einen Scheißtag erwischen"

Natürlich träumen die Berliner von einer Pokalsensation. Angelo Vier, der sportliche Leiter des Regionalligisten, bleibt aber realistisch, was die Ausgangsposition betrifft: „Bei uns muss viel passen und Schalke muss einen Scheißtag erwischen.“

Das soll aus Sicht der Königsblauen beim Pflichtspieldebüt von Domenico Tedesco auf der Schalker Trainerbank jedoch Wunschdenken bleiben. Der Bundesligist ist natürlich klarer Favorit.

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