Ein Angebot aus dem Medienhaus Lensing
10 Kommentare

BVB bestätigt Verhandlungen: Dembele fehlt unentschuldigt - und wird vorerst suspendiert

DORTMUNDMachtspiele bei Borussia Dortmund! Ousmane Dembele will seinen Wechsel zum FC Barcelona offenbar erzwingen und fehlte am Donnerstag unentschuldigt beim BVB-Training. Ein erstes Angebot des spanischen Spitzenklubs haben die Dortmunder Verantwortlichen abgelehnt. Dembele wurde vorerst suspendiert.


"Es stimmt, er war heute nicht da. Und ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung, warum nicht. Wir haben versucht, ihn zu erreichen - das ist nicht gelungen", sagte Bosz auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel beim 1. FC Rielasingen-Arlen (Samstag, 15.30 Uhr).

Verhandlungen ja, Einigung nein

Kurz nach der Pressekonferenz teilte der BVB via Ad-Hoc-Mitteilung mit, dass es in der "Causa Dembele" Verhandlungen mit dem FC Barcelona gegeben hat - ohne Einigung. 

DIE AD-HOC-MITTEILUNG DES BVB
Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA ("BVB") hat ein Gespräch mit dem katalanischen Fußballklub FC Barcelona in Bezug auf einen möglichen Transfer des BVB-Spielers Ousmane Dembele ("Spieler") zum FC Barcelona geführt. In diesem Gespräch haben die Vertreter des FC Barcelona ein Angebot unterbreitet, welches nicht dem außerordentlichen fußballerischen und sonstigen Stellenwert des Spielers und auch nicht der derzeitigen Marktsituation des europäischen Transfermarktes entsprach. Dieses Angebot hat der BVB daher abgelehnt. Da bis zum heutigen Tag kein anderslautendes Angebot des FC Barcelona vorliegt, ist derzeit mit einem Transfer des Spielers zum FC Barcelona nicht zu rechnen und dieser folgerichtig aktuell nicht überwiegend wahrscheinlich.

 

Der Verein reagierte auf das Fehlverhalten und suspendierte Dembele bis einschließlich des Pokalspiels am Samstag. "Ousmane Dembele hat heute unentschuldigt beim BVB-Training gefehlt und sich offenbar bewusst zu diesem Schritt entschieden. Dieses Fehlverhalten werden wir selbstverständlich sanktionieren", erklärte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Auf dem Weg nach Spanien

Zorc stellte zudem klar, dass sich Ousmane Dembele derzeit in Dortmund aufhalte. Zuvor hatten unter anderem "Sky" und die französischen Sportzeitung "L’Équipe"berichtet, dass sich der französische Nationalspieler bereits auf dem Weg nach Spanien befinden würde.

 
Lade TED
Ted wird geladen, bitte warten...
 

Beim FC Barcelona soll Dembele den für 222 Millionen Euro zu Paris St. Germain gewechselten Neymar ersetzen. Kommt der Dembele-Transfer tatsächlich zustande, dürfte der BVB weit über 100 Millionen Euro kassieren.

Rennes würde an der Ablöse partizipieren

Dembele war erst im vergangenen Jahr für rund 15 Millionen Euro von Stade Rennes zum BVB gewechselt. Der französische Klub wird bei einem erneuten Wechsel Dembeles an der neuen Ablöse partizipieren.

Zur Startseite >

Kommentare
  • Pacta sunt servanda -
    von buchi70 am 10.08.2017 19:43 Uhr

    Verträge sind einzuhalten und besitzen Rechtgültigkeit! Wenn die Dortmunder Führungetage ebenso ihre Champions-League-Reife beweist, wie schon vorher die Mannschaft, dann macht sie sowohl den nimmersatten Beratern eines dreisten Jungspundes als auch den selbstherrlichen Vereinsbossen der Katalanen deutlich, dass Führungsqualität und Glaubwürdigkeit nicht käuflich sind. Ein Exempel, das für den jungen Spieler wohl verheerend sein kann, aber von seinen "Beratern" heraufbeschworen wurde, ist notwendig und konsequent anzuwenden, nur so kann man sich einer vertragsuntreuen Mentalität in Zukunft entgegenstellen.

  • Immer cool bleiben!
    von ruhri09 am 10.08.2017 18:56 Uhr

    Dembele verkaufen, wenn man einen adäquaten Ersatz vor dem 1. Buli-Spiel verpflichten kann.
    Nachdem Real auch in den Poker eingestiegen ist, könnte man den Preis noch weiter nach oben treiben. Nicht vergessen: Barca hat den Druck. Bei Liverpool und Coutinho gab es schon eine Abfuhr und Mbappe geht nach PSG.
    Mit der Kohle sollte man sogar 2 Topspieler mit irgendwelchen Ausstiegsklauseln verpflichten können. (Und man kann noch was auf die Seite legen)
    Bin mal gespannt, was morgen alles passiert...

  • bitte Aki und Susi
    von balineschen am 10.08.2017 18:44 Uhr

    bitte behaltet Emre Mor, der kann jetzt noch ziemlich wertvoll werden.
    Eh ein Supertalent, dem muss man nur mal anständig den Kopf waschen, was Eigensinnigkeit betrifft.
    Es hat doch in einem Testspiel gezeigt, was er für ein potential hat, man muss nur sein Talent in die richtige Richtung leiten, ich glaub der Peter kann das!!!!!

  • Dembele zeigt wie
    von ballmann am 10.08.2017 18:33 Uhr

    zuvor Mkhitaryan, dass Unsummen Geld und die Aussicht auf noch mehr Ruhm den Charakter gründlich verdirbt. Bei diesem Jüngling ist das zwar noch eher zu verzeihen als beim älteren Miki. Dembele sollte entsprechend erzogen werden, sprich: Suspendierung bis Besserung in Sicht ist. Der BVB täte gut daran, diesen Bengel auf der Tribüne versauern zu lassen. Aber wahrscheinlicher ist, dass sich Barca und der BVB auf eine hohe Summe einigen... Das wird die Moral der Spieler aber weiter untergraben. Mit Sport hat das bald nichts mehr zu tun.

  • Auf keinen Fall Freigabe geben
    von lobboh18 am 10.08.2017 18:20 Uhr

    Ich kann mich nur einigen hier anschließen. Wenn Watzke und Zorc jetzt Dembele eine Freigabe geben, verliert man sein ansehen und demnächst macht das jeder Spieler.Vor einem Jahr gekommen und noch 4 Jahre Vertrag , die Spieler denken man kann machen was man will. Ich würde an Vereins Seite heute noch Barcelona sagen, egal welcher Betrag Dembele wird nicht verkauft und Ousamen würde eine 6stellige Strafe bekommen und Notfalls halt einen Platz auf der Tribüne und somit wäre die Fahrkarte Nationalmanschaft Frankreich auch beendet. Letztes Jahr Miki und jetzt ??
    Herr Watzke und Zorc setzen sie ein Zeichen ansonsten macht man sich auch international lächerlich. Bei Lewy ist man hart geblieben und heute noch einmal ein Danke an sein faires Verhalten. Verträge sind da um erfüllt zu werden, daher hoffe ich das Watzke und Zorc jetzt ein Zeichen setzen und zwar umgehend und sofort alle Verhandlungen beenden, sonst macht man sich auch gegenüber den vielen Fans unglaubwürdig.

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars unsere Kommentarregeln.

Verkehr ohne Verkehrsregeln führt ins Chaos. Internet-Debatten ohne Verhaltensregeln auch. Deshalb gibt es diese Kommentarregeln. Sie definieren den Rahmen, der eine sachliche, niveauvolle, faire und offene Diskussionskultur möglich machen soll. Wir bitten alle Leserinnen und Leser, sich an die folgenden Regeln zu halten:

  • Registrierung: Um bei uns mitdiskutieren zu können, müssen Sie sich registrieren. Bitte tun Sie dies mit Ihrem tatsächlichen Namen. Wir behalten uns das Recht vor, Accounts mit Fantasienamen zu sperren.
  • Seien Sie freundlich, fair und tolerant! Ein guter Umgangston ist die Grundlage für eine gute Diskussion. Behandeln Sie andere so, wie Sie selbst behandelt werden möchten.
  • Das bedeutet: Keine persönlichen Angriffe auf andere Nutzer! Beleidigende, rassistische, sexistische, vulgäre, hetzerische oder gewaltverherrlichende Töne sind bei uns nicht erwünscht und werden vom Administrator gelöscht. Gleiches gilt für Links auf entsprechende Seiten im Internet.
  • Teilen Sie Informationen mit uns! Schenken Sie uns und den anderen Lesern Ihr Expertenwissen! Schildern Sie uns Ihre Beobachtungen als Augenzeuge! Stellen Sie Fragen und sagen Sie uns, wozu Sie noch mehr erfahren wollen!
  • Das Veröffentlichen urheberrechtlich geschützter Inhalte - zum Beispiel kompletter Artikel anderer Internetseiten - ist nicht erlaubt. Inhalte und Links mit werblichem oder kommerziellem Charakter werden gelöscht.
  • Es ist verboten, private Daten (Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen) zu veröffentlichen.
  • Beachten Sie das Thema einer Diskussion - Off-Topic-Beiträge sind unerwünscht.
  • Mit der Teilnahme an der Diskussion erkennen Sie die Kommentarregeln an. Bei Verstößen kann ein Diskussionsteilnehmer dauerhaft ausgeschlossen werden. Eine Registrierung unter einem anderen Namen wird nicht gestattet.
  • Wir behalten uns vor, einzelne Nutzerbeiträge in anderen Medien zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf ein Honorar besteht nicht.
  • Bei technischen Problemen schreiben Sie bitte eine E-Mail an online@ruhrnachrichten.de.
Sie können bis zu 1000 Zeichen als Text schreiben.

Mehr aus diesem Ressort

Auch interessant

Weitere Artikel

Nach Oben
© 2016 Verlag Lensing-Wolff GmbH & Co. KG