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Das BVB-Interview: Peter Bosz enttäuscht: "Das war zu wenig heute"

DORTMUNDMit enttäuschten Gesichtern stiegen die BVB-Profis am Samstagabend in den Flieger, der sie von Lahr zurück nach Dortmund brachte. "Zwei verschenkte Punkte" - so lautete das Fazit von Peter Bosz nach dem 0:0 beim SC Freiburg. "Wenn man eine Stunde lang in Überzahl spielt, muss man das Spiel gewinnen", sagte der BVB-Trainer auf der Pressekonferenz.

Peter Bosz enttäuscht: "Das war zu wenig heute"
Konnte mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden sein: BVB-Trainer Peter Bosz. Foto: dpa

Herr Bosz, wie haben Sie das Spiel gesehen?
Ich bin enttäuscht. Wenn man in Freiburg eine Stunde lang in Überzahl spielt, muss man das Spiel gewinnen. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Natürlich hatten wir einige Chancen - und wenn wir einmal getroffen haben, hat der Schiedsrichter vorher abgepfiffen. Freiburg stand sehr gut in der Defensive, hat die Räume eng gemacht. Aber wir haben die Qualität, uns da durchzusetzen. Das war zu wenig heute.

 


Wie froh sind Sie, dass Sie jetzt Ihren endgültigen Kader beisammen haben?
Das gilt nicht nur für mich, sondern für alle Trainer. Wenn das Transferfenster geschlossen ist, weiß man, mit welchen Spielern man arbeiten kann. Zumindest bis zum Winter. Das ist gut.


Nach der Verletzung von Marcel Schmelzer droht erneut ein Engpass auf der linken Seite. Wäre Jeremy Toljan, der heute nicht im Kader stand, gegen Tottenham schon eine Option?
Das werde ich natürlich mit meinen Spielern besprechen und nicht hier in der Öffentlichkeit. Aber klar, wenn Marcel Schmelzer nicht spielen kann, muss ihn ein anderer Spieler vertreten.

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Bundesliga, 3. Spieltag: SC Freiburg - BVB 0:0

Andrey Yarmolenko hat heute sein Debüt gegeben. Er wurde als Dembele-Ersatz verpflichtet, hat aber im Zentrum gespielt. Idt das eine Option für die Zukunft?
Wenn wir jedes Mal gegen zehn Spieler antreten, ist das sicherlich eine Option. Aber normalerweise spielt er auf der Seite. Weil wir heute nicht durchkamen, wollten wir etwas anders probieren. Mit ihm hatten wir noch eine Extra-Möglichkeit, deswegen haben wir ihn als Stürmer gebracht.

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