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Galinska sorgt für mehr Tiefe: Weiterer Neuzugang für die BVB-Handballerinnen

DORTMUNDEin oder zwei Planstellen sind noch zu besetzen, der Kader für die Saison 2017/18 aber bekommt immer mehr Konturen. Am Montag vermeldete Handball-Bundesligist Borussia Dortmund die Verpflichtung von Emilia Galinska. Die 24-Jährige kommt vom Liga-Konkurrenten Neckarsulm zum BVB und soll vornehmlich im linken Rückraum zum Einsatz kommen.

Weiterer Neuzugang für die BVB-Handballerinnen
Bei der Euro 2016 traf Emilia Galinska mit der polnischen Nationalmannschaft auch auf die DHB-Auswahl. Julia Behnke (r.) und Kim Naidzinavicius kümmern sich in dieser Szene gemeinsam um die zukünftige Dortmunderin. Foto: imago

Die Polin lernte das Handballspielen bei Vistal Gydina. Erst vor einem Jahr wagte sie den Sprung ins Ausland und in die Frauen-Bundesliga. Bei der Neckarsulmer Sportunion kam die Werferin allerdings nicht wie gewünscht zum Zug und erzielte bislang nur acht Saisontreffer. Die Hoffnung ist groß bei der Borussia, dass sich dieser Wert in der kommenden Saison deutlich erhöht.

Für den linken Rückraum hat der BVB in der neuen Saison damit gleich drei hochwertige Alternativen, da neben Harma van Kreij, der Entdeckung dieses Jahres, auch noch Nadja Nadgornaja wieder zur Verfügung stehen wird. Die Nationalspielerin hat nach der Geburt ihres ersten Kindes mittlerweile mit einem individuellen Aufbauprogramm begonnen. „Es läuft alles nach Plan“, meinte sie am Rande des letzten BVB-Heimspiels gegen den Thüringer HC gut gelaunt und tatendurstig. Bis Ende Juni wird Nadgornaja ihr Programm alleine durchziehen, „danach will ich ganz normal in die Saison-Vorbereitung einsteigen.“

Mehr Tiefe im Rückraum

Mehr Tiefe für den Rückraum, das stand über allen Transferbemühungen des BVB in diesem Frühjahr. Noch immer ist die Wunschverpflichtung einer Linkshänderin nicht perfekt, auch wenn mit einer Kandidatin Einigung erzielt worden ist. „Die Vertragsunterlagen sind noch nicht unterzeichnet“, sagt Andreas Heiermann und hält auch deshalb mit dem Namen noch hinterm Berg.

Parallel wird der frisch wiedergewählte Vorsitzende in dieser Woche auch noch ein Gespräch mit Caro Schmele führen. Nach drei BVB-Jahren, in denen die wurfgewaltige Rückraum-Linke verletzt viel zu oft an die Seitenlinie gebannt war, deutete Schmele gegen den THC am Samstag an, dass sie gesund immer noch eine gute Bundesliga-Spielerin und veritable Hilfe sein kann.

Schmele: BVB will abwägen

„Wir wissen um ihr Potenzial, wenn sie fit ist“, sagt auch Heiermann, der gemeinsam mit seinem neuen Vize Andreas Bartels und Trainerin Ildiko Barna eine Chancen-Risiko-Abwägung vornehmen will. Schmele selbst gab sich offen für die Gespräche: „Es gibt noch keine Tendenz.“ Da sie auch beruflich mittlerweile in Dortmund Fuß gefasst hat, liegt es wohl in erster Linie am BVB selbst, ob es eine Einigung mit der Rechtshänderin geben kann.

Borussinnen beim DHB
Mit zwei Lehrgängen setzt der Deutsche Handball-Bunde nach dem letzten Saisonspieltag am Samstag die Vorbereitung auf die Heim-WM im Dezember fort. Alina Grijseels, Stella Kramer und Sommer-Neuzugang Caroline Müller nehmen an der ersten Maßnahme vom 22. bis 28. Mai in Neckarsulm teil. Anschließend bezieht der DHB in Aschersleben Quartier. Dort nehmen Svenja Huber und Clara Woltering teil. Anne Müller und Nadja Nadgornaja stehen auf der Reserveliste.

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