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Perez verletzt: BVB-Frauen fiebern dem Saisonstart entgegen

DORTMUNDNach dem Sieg im letzten Testspiel am Freitag gegen Höörs hatte Ildiko Barna ihren Spielerinnen erst einmal ein freies Wochenende verordnet. "Für die Mädels ist es die letzte Gelegenheit, vor dem Bundesliga-Start noch mal den Kopf freizubekommen", sagte die BVB-Trainerin mit Blick auf die "anstrengenden und harten" Wochen der Vorbereitung.

BVB-Frauen fiebern dem Saisonstart entgegen
Irene Espínola Perez (r.) verletzte sich gegen Höörs. Foto: Ludewig

Mit 30:26 (15:12) hatten die Dortmunder Handballerinnen gegen Höörs HK H65 gewonnen. Ein letztes Erfolgserlebnis, das Selbstvertrauen für das erste Pflichtspiel beim TV Nellingen am kommenden Samstag, 9. September, geben soll. Auch wenn gegen den schwedischen Meister nicht immer alles rundlief, vieles stattdessen eher schwerfällig denn spritzig wirkte.

"Sie waren einfach müde"

„Wir wissen das schon richtig einzuschätzen“, sagte Barna. Das harte Kraft- und Ausdauertraining der letzten Tage habe ihren Spielerinnen noch in den Beinen gesteckt. „Sie waren einfach müde.“ Welche Eindrücke vom Test ansonsten geblieben sind? Dass der Rückraum vor allem mit Irene Espínola Perez und Rückkehrerin Nadja Mansson mehr Torgefahr ausstrahlt als noch im vergangenen Jahr und dass insgesamt die Automatismen zunehmend greifen. 

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Testspiel: BVB - Höörs HK H65 30:26 (15:12)

Auch wenn Barna einschränkt, „dass wir insgesamt längst noch nicht so weit sind, dass alles perfekt läuft“. Zudem hat das Spiel gezeigt, dass der breite Kader Ausfälle wie den von Spielermacherin Caro Müller (Nebenhöhlen-Entzündung) und Svenja Huber (Infektion im Rachenbereich) - zumindest vorübergehend - kompensieren kann.

Grijseels lenkt das Spiel

Ohne die 23-jährige Müller lenkte am Freitag die noch einmal zwei Jahre jüngere Alina Grijseels das Spiel des BVB mehr oder weniger alleine auf höchstem Niveau. „Sie und Caro sind meine rechte Hand“, sagte Barna, „ich bin manchmal selbst überrascht, mit wie viel Kopf die beiden trotz ihres jungen Alters schon agieren.“ Caro Müller erwartet die Trainerin noch in dieser Woche beim Training zurück. Weniger optimistisch ist sie dagegen bei Svenja Huber. „Wenn es gut läuft, dann sitzt sie vielleicht am Samstag auf der Bank.“

Bangen müssen die BVB-Verantwortlichen offenbar auch um den Einsatz von Irene Espínola Perez. Die Spanierin war gegen Höörs Ende der zweiten Halbzeit plötzlich mit blutender Nase in Richtung Bank getrabt, weil sie den Ellenbogen ins Gesicht bekommen hatte. Eine genaue Untersuchung soll Aufschluss darüber geben, ob die Nase gebrochen ist. Sollte sich der Verdacht bestätigen, müsste der BVB längere Zeit auf sie verzichten. "Momentan gehen wir aber noch davon aus, dass sie sich nicht schlimmer verletzt hat", sagte Barna. 

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