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Sturm lässt nach: NRW-Wetter: Wind und Regen - aber weniger stürmisch

BerlinSturmtief Sebastian brachte am Mittwoch viel Wind nach NRW. Zwei Menschen starben bei Unfällen, die durch den Sturm verursacht wurden. Vielerorts wurden Bäume entwurzelt. Im Norden hatte vor allen Dingen die Bahn Probleme. Am Donnerstag hat Sebastian aber deutlich weniger Kraft.

NRW-Wetter: Wind und Regen - aber weniger stürmisch
Die Feuerwehr in Norddeutschland musste zahlreiche umgestürzte Bäume von den Straßen räumen. Hier in Ebstorf in Niedersachsen. Foto: Philipp Schulze/dpa

Regen, Wolken, Wind. Auch der Donnerstag zeigt sich nicht von seiner schönsten Seite - allerdings weniger stürmisch. Maximaler Windgeschwindigkeiten von 65 Km/h werden von Deutschen Wetterdienst prognostiziert. 

Orkantief Sebastian war am Mittwoch noch mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometern über Deutschland gezogen und hatte dabei auch zu tödlichen Unfällen geführt. Im Hochsauerlandkreis fiel eine 20 Meter hohe Fichte auf einen 53-jähriger Mann, der dabei tödlich verletzt wurde. In Hamburg wurde ein Mann von einem umgestürzten Baugerüst getroffen und starb.

Im Norden Deutschlands kam es am Donnerstag noch zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Vier Bahnstrecken seien laut Angaben der Deutschen Bahn gesperrt. Derweil warnt der DWD für den Südwesten Deutschlands warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) zudem vor möglichen Unwettern mit Hochwasser, Überschwemmungen und Erdrutschen am Donnerstag. Betroffen seien Regionen in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und im Saarland.  

Wechselhafter Sommer absolut normal für Deutschland

"Sebastian" bildete den Auftakt zum Herbst, nach einem ohnehin wechselhaften Sommer. Gerade in den nächsten Tagen sollen Wind und Regen die Wetterlage bestimmen, prognostizierte Martin Schöneberg, Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst in Essen am Mittwoch.

Die Temperaturen steigen dabei nicht mehr über 17 bis 18 Grad hinaus. Dass der Sommer in Deutschland sich in diesem Jahr so wechselhaft gezeigt hat, ist aber kein ungewöhnliches Phänomen sagt der Meteorologe: „Der Sommer war sehr wechselhaft – das ist aber ein typisch mitteleuropäisches Phänomen und keine Besonderheit.“ Zwar schien die Sonne zwischen Mai und August ein wenig häufiger als im Durchschnitt, dafür gab es aber auch im Juli mehr Niederschlag als üblich. Trotzdem handle es sich in diesem Jahr, um einen „ganz normalen Durchschnitts-Sommer“, so Schöneberg. „Da sind wir vielleicht etwas verwöhnt aus den vergangenen Jahren.“

dpa/dvd

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