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Das Morgen-Update: Tote auf der A2 - Flüge fallen aus - BVB in London

NRWEtwa 30 Air-Berlin-Flüge fallen aus. Borussia Dortmund startet in London in die Champions-League-Saison. Apple zeigt, dass seine iPhones immer noch teurer werden können. Und auf der A2 gab es eine Serie schwerer Unfälle. Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter:

Der Tag beginnt regnerisch: Ein Sturmtief, das über die Nordsee zieht, bringt Wolken und Regen nach NRW. Nach Schauern am Vormittag bleibt es bei Temperaturen zwischen 16 und 20 Grad dann zunächst trocken, bevor am Abend wieder Schauer möglich sind. Die genauen Werte für Ihren Ort finden Sie hier.

Der Verkehr:

Zur interaktiven Abfrage einzelner Autobahnen geht es hier.

 

 

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert:

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Das Erzbistum Köln stellt heute den Abschlussbericht zu einem wissenschaftlichen Projekt über Missbrauchsfälle am Collegium Josephinum in Bad Münstereifel vor. Ein Zwischenstand hatte bereits ergeben, dass Jungen in dem katholischen Internat bis in die 1970er Jahre hinein sexuellen Missbrauch und Gewalt erlebt hatten. Vor zwei Jahren hatte das Erzbistum auf Initiative ehemaliger Schüler ein wissenschaftliches Projekt zur Aufarbeitung der Taten gestartet. Kardinal Rainer Maria Woelki bat damals die Missbrauchsopfer um Entschuldigung «für das, was ihnen von kirchlichen Mitarbeitern angetan wurde». Das Erzbistum hatte das Internat 1997 im Zuge von Sparmaßnahmen geschlossen.

  • Borussia Dortmund steht heute gleich zum Auftakt der diesjährigen Champions League eine knifflige Aufgabe bevor. Im Spiel bei Tottenham Hotspur will sich der Fußball-Bundesligist eine gute Ausgangslage erarbeiten, um die schwere Gruppe mit Titelverteidiger Real Madrid, Außenseiter APOEL Nikosia und dem englischen Spitzenteam zu überstehen. Dabei muss der BVB auf die verletzten Profis Marcel Schmelzer und Marc Bartra verzichten. Die Partie findet im 90.000 Zuschauer fassenden Wembley Stadion statt. Die eigentliche Heimstätte des Gegners aus dem Norden von London steht wegen Umbauarbeiten derzeit nicht zur Verfügung.

  • Vier Monate nach seinem Wahlsieg in Nordrhein-Westfalen gibt Ministerpräsident Armin Laschet heute seine Regierungserklärung ab. Der CDU-Politiker stellt seine Leitlinien bis 2022 damit zehn Tage vor der Bundestagswahl im Düsseldorfer Landtag vor. Laschet hatte SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nach sieben Jahren Rot-Grün im Mai überraschend aus dem Rennen geschlagen. Seit Ende Juni ist er Regierungschef im bevölkerungsreichsten Bundesland. Sein Bündnis mit der FDP ist derzeit die einzige schwarz-gelbe Koalition in Deutschland. Im Wahlkampf und im Koalitionsvertrag hatte Laschet angekündigt, NRW bei Wirtschaft, Bildung, Innerer Sicherheit wieder bundesweit an Spitzenplätze zu führen. In Berlin solle das Land zudem mehr Gewicht bekommen.

  • Zwei Tage nach dem Geständnis des Angeklagten wird der Mordprozess gegen den Flüchtling Hussein K. vor dem Landgericht Freiburg heute fortgesetzt. Am nunmehr dritten Prozesstag sollen Gerichtsangaben zufolge unter anderem Zeugen gehört werden, die mit Hussein K. vor der Tat unterwegs waren. Dem Angeklagten wird Mord und besonders schwere Vergewaltigung vorgeworfen. Er hat am Montag zugegeben, im vergangenen Oktober eine 19 Jahre alte Studentin überfallen, gewürgt, vergewaltigt und in den Fluss Dreisam gelegt zu haben. Dort ertrank sie. Im Prozess sollen 45 Zeugen und zehn Sachverständige gehört werden - unter anderem zur Frage, wie alt der vor der Jugendkammer stehende Mann tatsächlich ist. Er selbst hatte behauptet, zur Tatzeit 17 Jahre alt gewesen zu sein. Zum Prozessauftakt vergangene Woche gab er jedoch zu, gelogen zu haben und älter zu sein. Ein Urteil könnte im Dezember fallen. 

  • Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet heute darüber, ob Aktionen des Düsseldorfer Oberbürgermeisters Thomas Geisel (SPD) gegen die islamfeindliche „Dügida“-Bewegung rechtmäßig waren. Aus Protest gegen eine Kundgebung des Pegida-Ablegers hatte Geisel (SPD) im Januar 2015 die Lichter öffentlicher Gebäude ausschalten lassen. Das Oberverwaltungsgericht in Münster hatte die Aktion als Verstoß gegen die Neutralitätspflicht gewertet; dagegen wehrt sich Geisel nun. Außerdem geht es in dem Prozess darum, ob Geisel das Recht hatte, Bürger zur Teilnahme an einer Gegendemonstration aufzurufen. Geklagt hatte die Leiterin der damaligen „Dügida“-Veranstaltung. 

  • Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet heute darüber, ob die ostfriesische Gemeinde Wangerland von Tagesgästen Eintritt für Strände verlangen darf. Sollte die Zugangsgebühr gekippt werden, dürften auch andere niedersächsische Gemeinden kein Geld mehr für den Strandbesuch verlangen, teilte ein Sprecher des Gerichts mit. Strandbäder in anderen Bundesländern müssten dann ebenfalls prüfen, ob sie an ihren Gebühren festhalten können. Kläger sind zwei Bürger einer Nachbargemeinde Wangerlands. Sie argumentieren, das Naturschutzgesetz stehe dem Eintrittspreis entgegen. Bei den vorangegangenen Instanzen waren sie gescheitert. 

  • Der im vergangenen November von den Nachkommen des Transrapid-Erfinders Hermann Kemper ersteigerte «Transrapid 09» wird heute verladen und von Lathen im Emsland zur Fleischwarenfabrik Kemper in Nortrup transportiert. Dort soll der Magnetschwebezug in der Nacht zum Donnerstag ankommen und morgens aufgestellt werden. Die Firma Kemper hatte den Transrapid der letzten Baureihe 2016 für 200.001 Euro ersteigert. Der Geschäftsführer Wolfgang Kühnl (36) ist ein Urenkel des Transrapid-Erfinders Hermann Kemper. Er will den insgesamt 75 Meter langen rot-weißen Zug auf das Gelände der Fabrik in Nortrup stellen und dort unter anderem als Museums- und Konferenzfläche nutzen.

  • Auf einer ihrer letzten Kabinettssitzungen vor der Bundestagswahl befasst sich die Bundesregierung mit der Förderung strukturschwacher Regionen nach dem Jahr 2020. Bis dahin läuft der „Solidarpakt II“ für Ostdeutschland aus. Union und SPD hatten sich im Koalitionsvertrag verpflichtet, den Weg für ein gesamtdeutsches Fördersystem für strukturschwache Regionen ab dem Jahr 2020 zu ebnen. Der entsprechende Fortschrittsbericht dazu soll heute im Bundeskabinett erörtert werden.  

 

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Heute vor...

...35 Jahren wird Fürstin Gracia Patricia von Monaco, die vor ihrer Heirat mit Rainier III. als Grace Kelly ein Hollywood-Star war, bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Am folgenden Tag stirbt sie.

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mit Material von dpa

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