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Das Morgen-Update: Goetheturm brennt, Asteroid rast vorbei, Werbung vor Karnevalszug

NRWIn Frankfurt ist der Goetheturm komplett abgebrannt, ein Asteroid fliegt nur ganz knapp an der Erde vorbei, eine Frau stürzt im Bahnhof unter einen Zug und stirbt. Dem Düsseldorfer Karnevalszug soll künftig eine Werbekarawane voranziehen, 23 Tote in Kalifornien und ein Streit in "Pink": Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter:

Heute Morgen regnet es hier und da, danach bleibt es trocken. Die Temperturen erreichen bis zu 18 Grad.
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Der Verkehr:

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Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert:

  • Ein Feuer hat den mehr als 80 Jahre alten Goetheturm in Frankfurt/Main vernichtet. "Der Turm ist eingestürzt und war nicht mehr zu retten", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Morgen. Der Turm im Stadtteil Sachsenhausen zählte nach Angaben der Stadt Frankfurt zu den höchsten hölzernen Aussichtstürmen Deutschlands. Erst im Jahr 2014 war das beliebte Ausflugsziel saniert worden.
  • Dem Düsseldorfer Rosenmontagszug soll künftig eine Werbekarawane voranziehen. Das hat der Geschäftsführer des Comitees Düsseldorfer Carneval, Hans-Jürgen Tüllmann, verraten. Inspiriert wurden die Karnevalisten dazu offenbar von der Tour de France, die in diesem Jahr in Düsseldorf gestartet war. Die Karnevalisten suchen bereits werbewillige Unternehmen, die sich 2018 den Hunderttausenden am Straßenrand präsentieren wollen.
  • Eine Frau ist am Abend bei einem Unfall am Karlsruher Hauptbahnhof ums Leben gekommen. Die 68-Jährige wollte ihrem bereits davonfahrenden Regionalzug nach Offenburg hinterhereilen und geriet dabei zwischen Bahnsteigkante und Zug. Sie stürzte dann unter den Zug und starb später im Krankenwagen an ihren schweren Verletzungen. Der Lokführer hatte das Unglück nicht bemerkt und setzte seine Fahrt fort. 
  • Trotz des unermüdlichen Einsatzes Tausender Feuerwehrleute breiten sich die Brände in Nordkalifornien immer stärker aus. Die Polizei ordnete weitere Evakuierungen an. Die Zahl der Toten bei den verheerenden Bränden stieg derweil auf mindestens 23. Nach Schätzungen sind mehr als 3500 Häuser zerstört. Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown sprach von einem der größten und gefährlichsten Feuer. Es werde den US-Bundesstaat viele Milliarden Dollar kosten.
  • Dem katalanischen Regionalregierungschef Carles Puigdemont läuft die Zeit davon: Wenn er nicht bis spätestens Donnerstag kommender Woche die Segel streicht und auf die Unabhängigkeitsforderung für die wirtschaftsstarke Region verzichtet, könnte ihn der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy mit der ganzen Macht des Zentralstaats aus dem Amt entfernen und die Autonomie Kataloniens aussetzen. Das ist die Botschaft, die Rajoy Richtung Barcelona sandte. Der sozialistische Oppositionsführer Pedro Sánchez sagte Rajoy seine Unterstützung zu.
  • Die seit mehr als fünf Monaten in der Türkei inhaftierte deutsche Journalistin Mesale Tolu muss in Untersuchungshaft bleiben. Am ersten Verhandlungstag lehnte das Gericht den Antrag von Tolus Anwälten ab, ihre Mandantin bis zu einem Urteil auf freien Fuß zu setzen. Die Angeklagte hatte die gegen sie erhobenen Terrorvorwürfe zum Prozessauftakt zurückgewiesen. Ihr drohen nach Angaben ihrer Anwältin bis zu 20 Jahre Haft. Die Bundesregierung fordert die Freilassung Tolus und von zehn weiteren Deutschen, die derzeit in der Türkei aus politischen Gründen inhaftiert sind.
  • US-Präsident Donald Trump hat Berichte zurückgewiesen, wonach er sich für eine Vergrößerung des Atomarsenals seines Landes ausgesprochen habe. Er wolle  keine Aufstockung der Atomwaffen, sagte er bei einem Treffen mit dem kanadischen Premier Justin Trudeau. Dies sei nicht nötig. Er wolle das Arsenal in einem sehr guten Zustand sehen, nichts anderes habe er diskutiert. Auch Verteidigungsminister James Mattis widersprach dem Bericht entschieden. NBC News hatte berichtet, Trump habe bei einem Treffen im Juli mit ranghohen Sicherheitsberatern gesagt, er wolle das Arsenal um fast das Zehnfache aufstocken.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Ein Nachtragshaushalt für das laufende Jahr mit umstrittenen neuen Milliardenschulden soll heute vom Landtag verabschiedet werden. Der Gesetzentwurf der schwarz-gelben Landesregierung sieht Ausgaben von gut 74 Milliarden Euro vor. Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) will rund 1,55 Milliarden Euro neue Schulden machen, um „rot-grüne Fehler“ aus den Vorjahren zu beheben. Außerdem will die AfD einen Vorstoß machen, um den Englisch-Unterricht an Grundschulen ersatzlos streichen zu lassen.
  • Asteroid 2012 TC4 fliegt heute Morgen in relativ knapper Entfernung an der Erde vorbei. Seinen erdnächsten Punkt erreicht er mit rund 44.000 Kilometern Abstand. Zum Vergleich: Der Abstand Erde-Mond beträgt rund 400.000 Kilometer. Den Durchmesser des Asteroiden schätzt die US-Raumfahrtbehörde Nasa auf 12 bis 27 Meter. Dass er die Erde trifft, gilt als ausgeschlossen.
  • Fast ein Jahr nach dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt stellt der Sonderermittler des Berliner Senats heute seinen Untersuchungsbericht vor. Der frühere Bundesanwalt Bruno Jost hatte Mitte April seine Arbeit begonnen, um die Ermittlungen der Berliner Kriminalpolizei und der anderen Behörden rund um den Attentäter Anis Amri zu untersuchen und Fehler aufzudecken.
  • Im Streit um die deutsche Maut will Österreich über eine mögliche Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) entscheiden. Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ) hat für den Vormittag in Wien zu einer Pressekonferenz eingeladen, um die Entscheidung bekannt zu geben. Die Alpenrepublik hält die Maut für diskriminierend, weil nur Ausländer davon betroffen seien. Das sei nicht mit den Grundwerten der EU vereinbar, so Leichtfried.
  • Knapp zwei Monate nach dem Insolvenzantrag der Fluggesellschaft wird eine Entscheidung über die Aufteilung von Air Berlin erwartet. Die Geschäftsführung hatte drei Wochen lang exklusiv mit dem deutschen Marktführer Lufthansa sowie mit dem britischen Billigflieger Easyjet über den Verkauf von Teilen des hoch verschuldeten Unternehmens verhandelt. Jetzt soll das Geschäft unter Dach und Fach gebracht werden. Lufthansa will einen großen Teil der Air-Berlin-Maschinen übernehmen. Fraglich war zuletzt, ob auch eine Einigung mit Easyjet gelingt.
  • Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble gibt  bei der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank seinen Abschied von der internationalen Finanzbühne. Nach acht Jahren im Amt ist die Veranstaltung in Washington wohl das letzte große internationale Finanztreffen, an dem der CDU-Politiker als Finanzminister teilnehmen wird. Er soll am 24. Oktober zum neuen Bundestagspräsidenten gewählt werden. Bei der Jahrestagung wird ein Disput zwischen den USA und anderen Teilnehmern zur Ausrichtung der US-Finanz- und Handelspolitik erwartet.
  • Weil sie einen Mitgefangenen in der gemeinsamen Zelle stundenlang misshandelt und sexuell gedemütigt haben sollen, stehen ab heute früh zwei Häftlinge vor dem Leipziger Landgericht. Ihnen wird gefährliche Körperverletzung und Vergewaltigung vorgeworfen. Ein dritter Gefängnisinsasse muss sich wegen unterlassener Hilfeleistung verantworten. Die Hauptbeschuldigten, damals Häftlinge der JVA Leipzig, sollen ihren Zellengenossen im Januar 2017 zusammengeschlagen und nackt gedemütigt haben. Um ihre Taten zu vertuschen, sollen die zwei heute 26-Jährigen schließlich versucht haben, den Suizid ihres Opfers vorzutäuschen.
  • Im Endspurt vor der Landtagswahl in Niedersachsen setzen die Parteien auf Prominenz. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird gleich bei zwei Veranstaltungen dem CDU-Spitzenkandidaten Bernd Althusmann Unterstützung geben. Für die FDP kommt der Bundesvorsitzende Christian Lindner nach Hannover. Der Liberale, der sich auf Plakaten gerne im Stil eines Popstars zeigt, wird sein Publikum in einer Diskothek treffen.

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Heute vor...

...127 Jahren nannte sich die SPD erstmals SPD. Am 12.10.1890 entstand der Name "Sozialdemokratische Partei Deutschlands". Vorher agierte der Zusammenschluss unter dem Namen "Sozialistische Arbeiterpartei". Der früheste Vorläufer der Partei entstand 1863. Die SPD wird damit häufig als älteste noch bestehende Partei Deutschlands bezeichnet. Als erste deutsche Partei überhaupt gilt hingegen die liberale DFP von 1861, eine Vorgängerpartei der heutigen FDP.

Das war in den letzten 24 Stunden unser am häufigsten geklickter Artikel:

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Zum gestrigen "Weltmädchentag" wurden am Abend wie hier das Bochumer Rathaus zahlreiche öffentliche Gebäude in Deutschland pink angestrahlt. Die Aktion stieß allerdings verbreitet auch auf Kritik.

mit Material von dpa

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