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Weitsprung: Stadtlohnerin über ihr erstes DM-Gold: Tabea Christ: „Habe nicht locker gelassen“

Einen Tag nach dem Gewinn der Goldmedaille am Samstagabend stellte sich die frisch gebackene Deutsche U 20-Meisterin Tabea Christ zum Telefon-Interview mit unserer Redaktion zur Verfügung.

Tabea Christ: „Habe nicht locker gelassen“
Strahlend zeigt die 19-Jährige ihre Goldmedaille. Foto: Ralf Görlitz

Deutsche Meisterin – Glückwunsch. Wie hast Du den Wettkampf erlebt?
Dass ich gleich als Zweite springen musste, war es schon etwas aufregender als sonst. Der erste Sprung mit 6,28 Metern war natürlich ideal. Danach konnte ich mehr riskieren und habe später ja auch noch zwei Zentimeter drauf gelegt.
 

Inwiefern war es schwierig, die Motivation nach dem EM-Vizetitel vor zwei Wochen hochzuhalten?
Ich war total motiviert – schließlich wollte ich unbedingt zum ersten Mal Deutsche Meisterin werden. Daher habe ich nach der EM nicht locker gelassen und auf diesen Wettkampf hintrainiert. Er war mir sehr wichtig, deshalb habe ich auch im Sprint am Freitag auf den Zwischenlauf verzichtet.


Wir hat sich das alltägliche Training seit dem Wechsel von Stadtlohn nach Münster verändert?
Da Münster Landesstützpunkt ist und mit Elke Bartschat die Bundestrainerin vor Ort ist, herrschen dort natürlich ganz andere Verhältnisse. Es gibt eine gut ausgestattete Halle, eine Außenanlage mit Tartanbahn, sodass wir das ganze Jahr über trainieren können. Für Kraft, Schnelligkeit und Technik gibt es jeweils eigene Bereiche. Auch dass in meiner Trainingsgruppe viele Weitspringer auf hohem Niveau sind, hilft mir natürlich weiter.
 

Wie geht es nun weiter?
Mit der Deutschen Meisterschaft ist die Saison für mich zu Ende gegangen. Jetzt geht es erst mal für eine Woche in den Urlaub. Bis Oktober habe ich dann noch Semesterferien, dann fange ich wieder an zu studieren und mich intensiv auf die Wintersaison vorzubereiten.

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