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Dodgeball: Doppelsieg bei den Damen und den Herren: Outkast International zweimal vorn

STADTLOHNAm Ende kam es, wie es kommen musste: Die ersten Eindrücke unter den Teilnehmern am Dodgeball Beach Cup 2017 bestätigten sich in der Hauptrunde immer mehr. Es siegte das multinationale „Team Outkast International“, in diesem Jahr bei den Damen und Herren.

Outkast International zweimal vorn
So jubeln die siegreichen Mannschaften beim Stadtlohner Dogdeball-Beach-Cup 2017. Foto: Michael Schley

Die Konkurrenz streckte sich auf erstmals sechs Spielflächen, letztlich war die Klasse der beiden Teams mit Spielerinnen und Spielern aus sieben Nationen, darunter Singapur, USA und Schottland, zu groß. Das Herrenteam machte dabei das Triple seit der Premiere 2015 perfekt. Man spürte, dass „geübte“ Dodgeballer am Werk sind, die in Sachen Wurftechnik als auch vor allem im taktischen Verhalten einen Schritt voraus waren. „Wir haben einen guten Job gemacht“, war auch Kapitän Emmanuel Robin Tan zufrieden mit dem Auftritt. Dass es nun auch die Damen geschafft hätten, mache die Sache für ihn rund. Selbstverständlich sei das nicht unbedingt gewesen: „In dieser Zusammenstellung haben wir zum ersten Mal zusammengespielt. Natürlich bringen alle Mitglieder eine gewisse Erfahrung mit.“

Kräftige Schauer

Das Herrenfinale nach kräftigem Schauer zu den Semifinalspielen war einseitiger als die vorherigen Begegnungen des Outkast Dodgeball-Teams. Der Auswahl 1. DBV Meccwurscballecc aus St. Ingbert hatte selbst nicht erwartet, soweit vorzustoßen. „Wir wollten ins Sechzehntelfinale. Dann hat es sich einfach weiterentwickelt“, habe man auf dem weiteren Weg „einige hohe Hürden“ überspringen müssen, erklärte Vize-Präsident Tobias Wolf. „Wir haben dreimal in Folge unser eigenes Fun-Dodgeball-Benefizturnier gewonnen. Jetzt wollten wir mal schauen, was beim Beach-Event geht“, so Tobias Wolf . Im Endspiel seien ihnen dann aber auch „die Grenzen aufgezeigt“ worden.

Tausende feierten am Wochenende beim Funsport-Festival "Dodgeball-Beach-Cup 2017" auf dem Flugplatz in Stadtlohn.

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Bei den Damen kristallisierten sich in der Hauptrunde immer mehr die üblich Verdächtigen wie die Uschis oder auch die „Lucky Lucy‘s“ heraus – umrahmt vom Team Outkast International und einigen Teams mit Handballerinnen aus Ahaus, Stadtlohn und Vreden. Die „Lucky Lucy‘s“, später Rang drei belegend, kegelten im Viertelfinale den Titelverteidiger aus Vreden, das Team „N’Joy presents Lazy Town“, aus dem Wettbewerb. Ins Finale schafften es „Die Hände Gottes“ von der DHG Ammeloe/Ellewick. Aber auch deren Wurfkraft stellte sich die Spielphilosophie des Team Outkasts erfolgreich entgegen. Somit stand das Double - nicht ganz unerwartet und von allen sportlich akzeptiert.
Sportlich habe das Niveau noch einmal angezogen, hatte auch Frank Kribbel mit dem geschulten Blick des Präsidenten des Deutschen Dodgeball Bundes ausgemacht: „Gerade das Team Outkast hat schon Spieler in seinen Reihen, die wir in unseren Breiten nicht kennen.“

Die „professionellen“ Unparteiischen vom Fußballkreis Ahaus/Coesfeld regelten sämtliche Unstimmigkeiten. Im Zentrum werde aber weiter der Fun-Charakter stehen. Emmanuel Robin Tan brachte es auf den Punkt: „Danke, Stadtlohn!“ Fortsetzung für das Team Outkast nicht ausgeschlossen…

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