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TV Emsdetten: Friesenheim ist für den TVE eine echte Herausforderung

EMSDETTENTeil eins des goldenen TVE-Novembers ist - nicht mit Glanz und Gloria aber immerhin erfolgreich - mit dem Heimsieg über Bad Schwartau geschafft. Jetzt folgt mit dem Heimspiel am Samstag gegen die TSG Ludwigshafen-Friesenheim Teil zwei und damit wohl die schwerste Aufgabe im November.

Friesenheim ist für den TVE eine echte Herausforderung
Engagierte Abwehrarbeit, hier demonstriert von (v.l.) Jasper Adams, Andre Kropp und Tobias Rivesjoe, muss die Basis des TVE-Spiels sein. Foto: Bernd Oberheim

Denn der Bundesliga-Absteiger ist derzeit die Mannschaft der Stunde in der 2. Handball-Bundesliga. Die TSG hat ihre letzten sechs Partien allesamt gewonnen, ist mit nunmehr 18:10 Zählern in der Tabelle auch am TVE vorbeigezogen und ziert aktuell Rang fünf der 2. Liga.

Nach dem Abstieg aus der 1. Liga gab es beim TVE-Gegner einen großen Personalwechsel: 13 Ab- und 9 Zugänge. Auch auf der Trainerposition gab es einen Wechsel. Da brauchte es Zeit, bis die neue TSG-Truppe sich gefunden hatte. Das scheint nun der Fall zu sein, wie die Erfolgsserie zeigt. Dabei gelangen den Friesenheimern auch Auswärtssiege in Hamm, Nordhorn und Coburg, wobei dieser Erfolg beim Tabellendritten mit 31:22 besonders deutlich ausfiel und daher erst recht bemerkenswert ist.

Wie GWD Minden

"Friesenheim hat die gleiche Qualität wie die Spitzenteams aus Minden und Erlangen", hat TVE-Trainer Daniel Kubes reichlich Respekt vor dem Gegner. "Das TSG-Team ist physisch stark, operiert mit einer aggressiven 6:0-Deckung, hat in Grimm sowie Durak sehr schnelle Außen und mit Klier und Peribonio ein sehr gutes Torhüter-Duo", so die Beobachtungen des Dettener Trainers. Klar ist daher: "Wir müssen uns im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen den VfL Bad Schwartau steigern" - da waren sich Trainer und Team des TVE nach dem 35:32-Sieg einig.

Dass es der TVE besser kann, haben die Spiele gegen den Tabellenzweiten HC Erlangen (32:32), in Rimpar (33:28-Sieg) und selbst die knappe 24:27-Niederlage bei Spitzenreiter GWD Minden gezeigt. Hingegen patzten die Dettener gegen Kellerkinder wie Springe (22:27) oder zuletzt in Neuhausen (32:36).

Es scheint so, als braucht die TVE-Truppe die Herausforderung, die Außenseiterrolle im Spiel gegen einen Favoriten, um ihr volles Leistungsvermögen abzurufen. "Wir brauchen ein Top-Spiel", so drückt es Coach Kubes aus.

Dafür sind die Voraussetzungen am Samstag in der Ems-Halle gegeben: Der Sechste, der TVE, erwartet den Fünften. Zuversichtlich stimmt, dass "diese Woche sehr vielversprechend für uns gelaufen ist", wie Kubes sagt. "Wir haben intensiv trainiert, sind gut auf den Gegner vorbereitet und hatten keine Ausfälle." Na bitte, dann könnte der Lauf der Friesenheimer also am Samstag in der Ems-Halle vom TVE gestoppt werden.

Der Trainer jedenfalls glaubt fest daran: "Wenn wir stark sind, unser Spiel durchdrücken, dann wird sich die Partie auch so entwickeln, wir es wollen." Und dass der TVE gegen Friesenheim gewinnen will, das ist ja logisch.

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