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Fußball: Turnier am Rande des Confed-Cup: Die „Stars“ von Sotschi aus dem Münsterland

AHAUS/HEEK/LEGDEN.Fast wie die echten Stars fühlten sich die Hobby-Fußballer aus Ahaus, Heek und Legden am Rande des Confederations Cup in Russland. Wie berichtet vertraten sie Deutschland beim Turnier für Hobbymannschaften aus aller Welt. Sportlich lief es zwar nicht optimal, dennoch kehrten die Kreisliga-Kicker am Freitag glücklich und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck aus Sotschi zurück in die Heimat.

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  • Die „Stars“ von Sotschi aus dem Münsterland
    Das Halbfinale der DFB-Elf gegen Mexiko erlebten die Kicker aus Ahaus, Heek und Legden am Donnerstag live im Stadion.

Im Feld der insgesamt zehn Teams beim Turnier „Kia Champ into the Arena“ belegten die Ahauser Jens Massing, Maximilian Knipp, Joel Görnt und Patrick Matthias sowie Dominik Chmieleck aus Heek und Vincent Meienreis aus Legden den neunten Rang. „Man hat schon gemerkt, dass die anderen Teams, die sich ja anders als wir qualifizieren mussten, richtig gut kicken konnten“, so Vincent Meienreis.

Logistische Panne

Das Kleinfeldturnier am Mittwoch begann für die Spieler aus den Kreisligateams des FC Oldenburg Ahaus, TuRo Darfeld und zum Teil ohne Verein mit einer deutlichen Niederlage gegen Mexiko. Allerdings war auch eine logistische Panne den Deutschen zum Verhängnis geworden: Bei der Zwischenlandung in Moskau war ein Koffer verloren gegangen, sodass zwei Spieler ohne Schuhe und Schienbeinschoner dastanden. Glücklicherweise brachte aber das Team aus Saudi-Arabien, das verspätet aus Moskau ankam, den fehlenden Koffer mit. Dennoch setzte es auch in voller Montur in den folgenden Partien gegen Argentinien und den späteren Turniersieger Russland Niederlagen.


„Die Gruppenphase lief für uns nicht so gut, auch weil uns das warme Wetter in Sotschi etwas zugesetzt hat. Aber wir hatten trotzdem viel Spaß“, so Meienreis. In der Platzierungsrunde gelang dann immerhin noch eine Steigerung und damit der neunte Platz. Imposant war für die Kicker aus dem Münsterland vor allem das Drumherum. Sowohl am Flughafen als auch am Hotel wurden die Spieler von Hostessen abgeholt, von Fotografen abgelichtet und von Journalisten interviewt. „Da haben wir uns wie echte Stars gefühlt“, so Vincent Meienreis. Die Teamvorstellung sei abgelaufen wie bei einem Bundesligisten. Außerdem wurden die Spiele von Kameradrohnen aufgezeichnet. Auch die Unterkunft und Verpflegung sei hervorragend gewesen. Das alles hatte der Fifa-Sponsor gezahlt.

Imposante Umgebung

Die Umgebung in der russischen Großstadt samt Strand imponierte den Münsterländern ebenfalls. Einen besonderen Adrenalin-Kick erlebten sie im Sky Park, wo es per Fußgängerbrücke oder Seilbahn über eine tiefe Schlucht ging. Ein Highlight war schließlich der Stadionbesuch beim Halbfinale des Confed-Cup, in dem die DFB-Elf am Donnerstag Mexiko besiegte. Meienreis: „Es war echt atemberaubend. Ein tolles Erlebnis für uns alle.“

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