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Fotostrecken und Video: Das war Tag zwei bei Olgas Rock in Oberhausen

OBERHAUSENAm zweiten Tag der 18. Ausgabe von Olgas Rock in Oberhausen gab es für die Besucher viel Punk, große Gefühlen, kaum Regen und ein paar Tränen. Über 15.000 Besucher kamen in diesem Jahr zu Olgas Rock am Freitag und am Samstag – vier von ihnen erzählen uns ihre persönliche Festival-Geschichte.

Das war Tag zwei bei Olgas Rock in Oberhausen
Viel Punk, große Gefühle – und auch ein paar Tränen. So war Olgas Rock. Foto: Nils Lenfers

Gerade hat Alexandra noch über die flotten Sprüche des singenden Kneipiers Butterwegge gelacht, jetzt steht ihr Freund Sven auf der Bühne. „Willst Du mich heiraten?“ Das will sie und das Paar verschwindet zunächst in einer Konfetti-Wolke. Daraus wieder aufgetaucht, erzählt Sven, warum er sich so sicher war, vor so vielen Menschen keinen Korb zu bekommen: „Wir sind zum 12. Mal bei Olgas Rock, zum 11. Mal als Paar. Wir sind bei diesem Festival zusammen gekommen, heute haben wir Jahrestag, da konnte sie doch nicht Nein sagen.“ Alexandra zittert noch ein bisschen in seinen Armen und weiß noch nicht viel dazu zu sagen, außer: „Ich hatte keine Ahnung.“ Die Einzelheiten der Hochzeit werden also erst später geplant, denn: „Jetzt wird erstmal gefeiert.“

"Ich bin froh, dass ich mich getraut habe"

Das will auch Marie, ihr stehen wie Alexandra die Tränen in den Augen und die Knie schlottern ein wenig. Sie kommt von ihrem ersten Bungee Jump. „70 Meter, das ist so ein unglaubliches Gefühl. Eins, zwei, drei und dann springst Du oder nicht. Ich bin froh, dass ich mich getraut habe.“ Den Sprung hat sie von ihren Freunden zum 18. Geburtstag geschenkt bekommen, zwei Jahre hat es gedauert, bis sie den Gutschein eingelöst hat. „Von Olgas Rock wussten wir gar nichts, jetzt gehen wir erstmal was essen.“

Trinkend steht Tobias Stunden später am Bierstand, während The Mad Caddies als letzte der 22 Bands in diesen zwei Tagen mit Ska im Bigband-Sound das Publikum mehr zum Schwofen als zum Pogen bringt. Er ist Gitarrist der Band Llung, die am Nachmittag mit Stoner-Doom als Ersatz für All At Sea das Publikum aufhorchen ließen: „Das schöne an Olgas Rock ist, dass hier alle ehrenamtlich arbeiten und mit viel Herzblut dabei sind. Die Leute sind wahnsinnig nett und hilfsbereit, eine tolle Organisation.“

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So war das Olgas Rock am Samstag

Sein Olgas Rock-Moment ist der Auftritt von Face To Face: „Als ich 14 war, spielte ich noch in einer Punk-Band und das Größte wäre für mich gewesen, für Face to Face eröffnen zu dürfen. Jetzt als Stoner stehe ich vor ihnen auf der Bühne.“ Mit dem Bassisten von Llung spielt er zwar erst fünf Jahre zusammen, aber dem ging es genauso: „Für uns ist ein Jugendtraum in Erfüllung gegangen.“

Und das war der Freitag bei Olgas Rock:

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So war das Olgas Rock am Freitag - Teil 1
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So war das Olgas Rock am Freitag - Teil 2

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