Ein Angebot aus dem Medienhaus Lensing

: Cat Stevens nahm Trumps Kandidatur nicht ernst

Berlin (dpa)Der Songwriter, der zum Islam konvertierte und sich seitdem Yusuf Islam nennt, hat Donald Trumps Kandidatur anfangs nicht ernst genommen: Trump offenbare die Mängel der Demokratie.

Cat Stevens nahm Trumps Kandidatur nicht ernst
Yusuf Islam, der sich früher Cat Stevens nannte, nahm Trumps Kandidatur nicht ernst. Foto: Tracey Nearmy

Der britische Sänger Cat Stevens "Yusuf" (69/"Wild World") hat die Kandidatur von Donald Trump in den USA anfangs nicht ernst genommen.

"Ich dachte, das ist sowas wie ein Streich ... Aber er hat gewonnen ... Das hatte ich nicht erwartet. Ich glaube, er auch nicht", sagte Yusuf Islam der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Das zeigt wirklich die Mängel der Demokratie, nicht? Wie die Dinge schiefgehen können, wenn die gewaltige Aufmerksamkeitsmaschinerie im Wahlkampf die Wahrnehmung täuschen kann."

Schon lange vor Trumps geplantem Einreiseverbot für Muslime hatte Islam wegen seines Namens Probleme in den USA - 2004 wurde ihm die Einreise verweigert. Seither war der Popsänger, der in den 70ern mit Hits wie "Father and Son" erfolgreich war, zum Islam konvertierte und mittlerweile in Dubai lebt, mehrfach wieder in den USA, allerdings noch nicht, seit Trump regiert, wie er sagte. Das werde sich bald ändern, fügte er lachend an: "Auf geht's, wir sind bald auf dem Weg nach New York."

Zur Startseite >

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars unsere Kommentarregeln.

Verkehr ohne Verkehrsregeln führt ins Chaos. Internet-Debatten ohne Verhaltensregeln auch. Deshalb gibt es diese Kommentarregeln. Sie definieren den Rahmen, der eine sachliche, niveauvolle, faire und offene Diskussionskultur möglich machen soll. Wir bitten alle Leserinnen und Leser, sich an die folgenden Regeln zu halten:

  • Registrierung: Um bei uns mitdiskutieren zu können, müssen Sie sich registrieren. Bitte tun Sie dies mit Ihrem tatsächlichen Namen. Wir behalten uns das Recht vor, Accounts mit Fantasienamen zu sperren.
  • Seien Sie freundlich, fair und tolerant! Ein guter Umgangston ist die Grundlage für eine gute Diskussion. Behandeln Sie andere so, wie Sie selbst behandelt werden möchten.
  • Das bedeutet: Keine persönlichen Angriffe auf andere Nutzer! Beleidigende, rassistische, sexistische, vulgäre, hetzerische oder gewaltverherrlichende Töne sind bei uns nicht erwünscht und werden vom Administrator gelöscht. Gleiches gilt für Links auf entsprechende Seiten im Internet.
  • Teilen Sie Informationen mit uns! Schenken Sie uns und den anderen Lesern Ihr Expertenwissen! Schildern Sie uns Ihre Beobachtungen als Augenzeuge! Stellen Sie Fragen und sagen Sie uns, wozu Sie noch mehr erfahren wollen!
  • Das Veröffentlichen urheberrechtlich geschützter Inhalte - zum Beispiel kompletter Artikel anderer Internetseiten - ist nicht erlaubt. Inhalte und Links mit werblichem oder kommerziellem Charakter werden gelöscht.
  • Es ist verboten, private Daten (Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen) zu veröffentlichen.
  • Beachten Sie das Thema einer Diskussion - Off-Topic-Beiträge sind unerwünscht.
  • Mit der Teilnahme an der Diskussion erkennen Sie die Kommentarregeln an. Bei Verstößen kann ein Diskussionsteilnehmer dauerhaft ausgeschlossen werden. Eine Registrierung unter einem anderen Namen wird nicht gestattet.
  • Wir behalten uns vor, einzelne Nutzerbeiträge in anderen Medien zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf ein Honorar besteht nicht.
  • Bei technischen Problemen schreiben Sie bitte eine E-Mail an online@ruhrnachrichten.de.
Sie können bis zu 1000 Zeichen als Text schreiben.

Mehr aus diesem Ressort

Auch interessant

Weitere Artikel

Nach Oben
© 2016 Verlag Lensing-Wolff GmbH & Co. KG