Ein Angebot aus dem Medienhaus Lensing

: Bodyshaping: Wie formbar sind die Muskeln?

Saarbrücken (dpa-infocom)Bewegung stärkt Herz und Kreislauf, schützt vor Übergewicht und hilft beim Stressabbau - es gibt viele gute Gründe, Sport zu treiben. Doch nicht selten steckt auch der Wunsch nach einem perfekten Körper dahinter. Doch inwieweit ist der Körper überhaupt formbar?

Bodyshaping: Wie formbar sind die Muskeln?
Um den Körper zu formen, ist das Krafttraining ein bewährter Weg. Auch wenn die grundsätzliche Muskelform genetisch vorgegeben ist, lässt sich damit einiges erreichen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild

Viele, die Diät halten und regelmäßig trainieren, tun dies für ihr Aussehen. Dabei haben sie oft ein bestimmtes Ideal vor Augen. Dazu gehören etwa schlanke, muskulöse Arme und Beine, ein flacher Bauch und ein runder Hintern. Aber kann jeder dieses Ideal erreichen?

"Form und Kontur unseres Körpers werden maßgeblich durch die Form unserer Skelettmuskulatur beeinflusst. Möchte man die Form seines Körpers ändern, reicht also eine Ernährungsumstellung in der Regel nicht aus", erklärt Patrick Berndt, Dozent für Trainings- und Bewegungswissenschaft an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG. "Eine Körperfettreduktion hat keinen Einfluss auf die Form der darunterliegenden Muskulatur, sondern macht diese nur besser sichtbar."

"Die grundsätzliche Form eines Muskels ist zwar vorgegeben, allerdings lässt sich seine Größe durch gezieltes Krafttraining verändern, sodass sich als Konsequenz daraus die Form und Kontur des Körpers als Ganzes verändert", führt der Experte aus. Wichtig dabei ist, durch Intensität, Dauer und Häufigkeit des Trainings immer neue Belastungsreize zu schaffen. Doch nicht jeder Mensch regaiert in gleicher Weise auf einen Belastungsreiz. Dies kann an individuellen Faktoren wie Ernährung oder Alltagsbelastungen liegen. Zudem unterscheiden sich die genetischen Voraussetzungen.

Die meisten Eigenschaften des Körpers sind genetisch festgelegt. Vor allem Hormonhaushalt, Energiestoffwechsel und Muskelfaserverteilung können das Ergebnis des Krafttrainings beeinflussen. In vielen Fällen ist eine Stagnation der Trainingsfortschritte jedoch nicht auf eine bestimmte physische Veranlagung zurückzuführen. "Die wenigsten Sportler nähern sich der Grenze des Möglichen nicht einmal", erläutert Berndt. Häufiger mangelt es an einem ausreichend hohen Belastungsreiz, der die erforderliche Anpassungsreaktion hervorruft.

Zur Startseite >

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars unsere Kommentarregeln.

Verkehr ohne Verkehrsregeln führt ins Chaos. Internet-Debatten ohne Verhaltensregeln auch. Deshalb gibt es diese Kommentarregeln. Sie definieren den Rahmen, der eine sachliche, niveauvolle, faire und offene Diskussionskultur möglich machen soll. Wir bitten alle Leserinnen und Leser, sich an die folgenden Regeln zu halten:

  • Registrierung: Um bei uns mitdiskutieren zu können, müssen Sie sich registrieren. Bitte tun Sie dies mit Ihrem tatsächlichen Namen. Wir behalten uns das Recht vor, Accounts mit Fantasienamen zu sperren.
  • Seien Sie freundlich, fair und tolerant! Ein guter Umgangston ist die Grundlage für eine gute Diskussion. Behandeln Sie andere so, wie Sie selbst behandelt werden möchten.
  • Das bedeutet: Keine persönlichen Angriffe auf andere Nutzer! Beleidigende, rassistische, sexistische, vulgäre, hetzerische oder gewaltverherrlichende Töne sind bei uns nicht erwünscht und werden vom Administrator gelöscht. Gleiches gilt für Links auf entsprechende Seiten im Internet.
  • Teilen Sie Informationen mit uns! Schenken Sie uns und den anderen Lesern Ihr Expertenwissen! Schildern Sie uns Ihre Beobachtungen als Augenzeuge! Stellen Sie Fragen und sagen Sie uns, wozu Sie noch mehr erfahren wollen!
  • Das Veröffentlichen urheberrechtlich geschützter Inhalte - zum Beispiel kompletter Artikel anderer Internetseiten - ist nicht erlaubt. Inhalte und Links mit werblichem oder kommerziellem Charakter werden gelöscht.
  • Es ist verboten, private Daten (Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen) zu veröffentlichen.
  • Beachten Sie das Thema einer Diskussion - Off-Topic-Beiträge sind unerwünscht.
  • Mit der Teilnahme an der Diskussion erkennen Sie die Kommentarregeln an. Bei Verstößen kann ein Diskussionsteilnehmer dauerhaft ausgeschlossen werden. Eine Registrierung unter einem anderen Namen wird nicht gestattet.
  • Wir behalten uns vor, einzelne Nutzerbeiträge in anderen Medien zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf ein Honorar besteht nicht.
  • Bei technischen Problemen schreiben Sie bitte eine E-Mail an online@ruhrnachrichten.de.
Sie können bis zu 1000 Zeichen als Text schreiben.

Mehr aus diesem Ressort

Auch interessant

Weitere Artikel

Nach Oben
© 2016 Verlag Lensing-Wolff GmbH & Co. KG