Ein Angebot aus dem Medienhaus Lensing

: Besuch bei den Kindern: Dem Rhythmus der Familie anpassen

Köln (dpa/tmn)Die Freude ist groß: endlich mal wieder die Kinder und Enkel besuchen. Doch kaum angekommen, nimmt das Drama seinen Lauf.

Besuch bei den Kindern: Dem Rhythmus der Familie anpassen
Wenn es mit dem Abendessen länger dauert, sollten Großeltern das akzeptieren. Sie können bis dahin mit dem Enkel spielen. Foto: Holger Hollemann/dpa

Gegessen wird mittags gar nicht oder außer Haus. Und abends steht das Abendbrot nie vor 20.00 Uhr auf dem Tisch. Dabei knurrt doch spätestens ab 18.00 Uhr der Magen. Großeltern fällt es schwer, sich den Abläufen einer jungen Familie anzupassen.

Für Oma und Opa gilt: Wer zu Gast ist, passt sich an, erklärt Psychologin Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). Nur weil man schon etwas älter ist, darf man keine Sonderregelung erwarten, betont Sowinski. Stattdessen gilt es, Kompromisse zu finden.

"Die ältere Generation kann durchaus fragen, ob es möglich wäre, schon um halb acht zu essen" - und zum Beispiel anbieten, einkaufen zu gehen und das Essen zuzubereiten. Vielleicht ist der Grund für das späte Abendbrot ja, dass der Einkauf nach Feierabend stattfinden muss. Den eigenen knurrenden Magen kann man auch zwischendurch besänftigen. "Dann isst man eben um 17.00 Uhr noch mal ein Brot und beim gemeinsamen Abendessen eher eine Kleinigkeit."

Zur Startseite >

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars unsere Kommentarregeln.

Verkehr ohne Verkehrsregeln führt ins Chaos. Internet-Debatten ohne Verhaltensregeln auch. Deshalb gibt es diese Kommentarregeln. Sie definieren den Rahmen, der eine sachliche, niveauvolle, faire und offene Diskussionskultur möglich machen soll. Wir bitten alle Leserinnen und Leser, sich an die folgenden Regeln zu halten:

  • Registrierung: Um bei uns mitdiskutieren zu können, müssen Sie sich registrieren. Bitte tun Sie dies mit Ihrem tatsächlichen Namen. Wir behalten uns das Recht vor, Accounts mit Fantasienamen zu sperren.
  • Seien Sie freundlich, fair und tolerant! Ein guter Umgangston ist die Grundlage für eine gute Diskussion. Behandeln Sie andere so, wie Sie selbst behandelt werden möchten.
  • Das bedeutet: Keine persönlichen Angriffe auf andere Nutzer! Beleidigende, rassistische, sexistische, vulgäre, hetzerische oder gewaltverherrlichende Töne sind bei uns nicht erwünscht und werden vom Administrator gelöscht. Gleiches gilt für Links auf entsprechende Seiten im Internet.
  • Teilen Sie Informationen mit uns! Schenken Sie uns und den anderen Lesern Ihr Expertenwissen! Schildern Sie uns Ihre Beobachtungen als Augenzeuge! Stellen Sie Fragen und sagen Sie uns, wozu Sie noch mehr erfahren wollen!
  • Das Veröffentlichen urheberrechtlich geschützter Inhalte - zum Beispiel kompletter Artikel anderer Internetseiten - ist nicht erlaubt. Inhalte und Links mit werblichem oder kommerziellem Charakter werden gelöscht.
  • Es ist verboten, private Daten (Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen) zu veröffentlichen.
  • Beachten Sie das Thema einer Diskussion - Off-Topic-Beiträge sind unerwünscht.
  • Mit der Teilnahme an der Diskussion erkennen Sie die Kommentarregeln an. Bei Verstößen kann ein Diskussionsteilnehmer dauerhaft ausgeschlossen werden. Eine Registrierung unter einem anderen Namen wird nicht gestattet.
  • Wir behalten uns vor, einzelne Nutzerbeiträge in anderen Medien zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf ein Honorar besteht nicht.
  • Bei technischen Problemen schreiben Sie bitte eine E-Mail an online@ruhrnachrichten.de.
Sie können bis zu 1000 Zeichen als Text schreiben.

Mehr aus diesem Ressort

Auch interessant

Weitere Artikel

Nach Oben
© 2016 Verlag Lensing-Wolff GmbH & Co. KG