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Börsenverein: Sechs Romane sind für Deutschen Buchpreis nominiert

FRANKFURTDie sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis stehen fest. „Kühnes Denken: Das ist es, was die Texte der Shortlist miteinander verbindet“, sagte die Jurysprecherin Katja Gasser vom Österreichischen Rundfunk gestern in Frankfurt am Main.

Sechs Romane sind für Deutschen Buchpreis nominiert
Das sind die sechs Romane, die es auf die Shortlist für den Deutschen Buchpreis geschafft haben. Foto: Christoph Schmidt

"Allen gemeinsam ist das Bewusstsein, dass ernsthaftes literarisches Tun immer auch ein Brechen mit herrschenden Ordnungen im Sprechen, Denken und Fühlen bedeutet", führte Gasser fort. Nominiert wurden diese Romane:

  • Gerhard Falkner: „Romeo oder Julia“, Berlin Verlag.
  • Franzobel: „Das Floß der Medusa“, Paul Zsolnay.
  • Thomas Lehr: „Schlafende Sonne“, Carl Hanser.
  • Robert Menasse: „Die Hauptstadt“, Suhrkamp.
  • Marion Poschmann: „Die Kieferninseln“, Suhrkamp.
  • Sasha Marianna Salzmann: „Außer sich“, Suhrkamp.

Erst am Abend der Preisverleihung, am 9. Oktober im Frankfurter Römer, erfahren die sechs Autoren, wer den Preis bekommt. Mit dem Buchpreis zeichnet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seit 2005 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den besten deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Der Preisträger erhält 25 000 Euro, die fünf Finalisten je 2500 Euro. Im vergangenen Jahr hat „Widerfahrnis“ von Bodo Kirchhoff das Rennen gemacht.

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